Freitag, Januar 23, 2009

A320 Absturz bei Perpignan

Der im November bei Perpignan abgestürzte Airbus A320 der Air New Zealand könnte einen Zusammenhang mit der zuvor erfolgten Neulackierung des Flugzeuges einen Zusammenhang haben. Eventuell sind Sensoren durch die Arbeiten beschädigt worden, so dass der Flugcomputer falsche Signale gekriegt hat. Es wurde beobachtet, dass während dem Landeanflug die Triebwerksleistung sich plötzlich erhöhte, ähnlich wie wenn sie von den Flugcomputern erhöht wird um einen Strömungsabriss zu verhindern. (aero.de)

Sicher kommen nun die Diksussionen rund um den Habsheim Absturz auf, wo teilweise auch behauptet wird, dass der Piloten nicht Herr über das Flugzeug gewesen seien. Ich frage mich eher, ob die Piloten mit der tatsächlich angetroffene Situation (Überflug mit tiefer Geschwindigkeit und Fahrwerk ausgefahren über Piste und anschliessendem Waldstück) vertraut waren - wahrscheinlich eher nicht. Der Unfall ist rätselhaft weil die Flugschreiber vor der offiziellen Auswertung manipuliert wurden. Wahrscheinlich wollte jemand im Namen des franzöischen Staates verhindern, dass das Airbus Projekt ein Misserfolg werden könnte.

In einem solchen Zusammenhang kommt natürlich sofort die Diskussion wieder auf, ob es in einem modernen Flugzeug zu viel Computer drin hat, die den Piloten überfordern. Ich denke in den meisten Fällen sind die modernen Techniken eine grosse Hilfe, sollten sie dann doch mal versagen ist das umso spektakulärer und für die Medien gefundene News. Natürlich muss genau untersuchen weshalb ein technisches System versagt hat und es soll auch verbessert werden. 

Heute werden technische Systeme immer mehr von Leuten beurteilt, welche die Systeme gar nichts mehr verstehen. Viel Papierkram ist nötig, der Kräfte der Ingenieure vom eigentlichen Thema ablenkt. 

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