Samstag, November 24, 2012

Das Ende von Vado Ligure

Nein, so schlimm ist es natürlich nicht, aber Vado Ligure hat vor einem Monat sein gleichnamiges Schiff verloren, denn die CCNI Vado Ligure wurde am 24. Oktober 2012 in Alang abgebrochen. Das kleine Containerschiff wurde 1995 gebaut und war für die Nationale Schiffahrtsgesellschaft von Chile unterwegs. Alang in Indien ist der Platz wo die meisten Hochseeschiffe enden. Sie z.B. diesen Bericht oder in der Wikipedia.

Sonntag, November 11, 2012

Wenn Coils verloren gehen

Die schweren Blechrollen sind nicht ganz ungefährlich im Transport ....

Am 28. September 2012 verliert in Savona ein LKW eine Blechrolle mitten in der Stadt Savona im Feierabendverkehr vom Freitag. Glück gehabt, dass sie nur in einer Rabatte gelandet ist und nicht auf einem Auto. RSVN



Ok, dieser LKW ist vielleicht schon für diese Last gemacht, aber es ist nicht gemeint, dass die auf einer so kleinen Stelle auf dem LKW aufliegt ...
Kutch District, Gujarat, India

... und das ist das, was nicht passieren sollte: 3 Tote in Indiana.


Samstag, November 10, 2012

Schiffe in Not

MSC Flaminia


Das sind die Überreste der MSC Flaminia. Das Containerschiff ist am 14. Juli auf dem Atlantik in Brand geraten. Es war von Charleston SC nach Antwerpen unterwegs und musste nach der Havarie von zwei hochseegängigen Schleppern abgeschleppt werden. Weil das Schiff unter anderem auch mit Gefahrengutcontainern beladen war, verweigerten Spanien, England und Frankreich die Annahme des Havaristen. Schlussendlich gelangte das Schiff am 9. September in den Jade-Weeser-Port, der erst am 21. September offiziell eröffnet wurde. Die Bergung der Container ist immer noch im Gange, es sind aber unterdessen alle Glutnester gelöscht. Ausserdem befinden sich noch 20'000 Liter Löschwasser an Bord.

Besonderes Pech haben die Leute, die keine Versicherung gegen gemeinschaftliche Havarie (engl. General Average) haben, ihr Hab und Gut auf dem Schiff hatten und dieses vom Feuer verschont wurde. Da in diesem Fall die überlebende Ware für den Schaden an der zerstörten Ware und die Bergung des Schiffes aufkommen müssen können heftige Gebühren fällig werden.

Quelle: Maritime Bulletin

Floatel Superior


Die im Njord-Ölfeld eingesetzte Wohnplatform kollidierte vermutlich mit einem Ankerseil, so dass ein Ballasttank leck schlug. Der Zwischenfall wurde bemerkt und die vier Grad Schlagseite konnten mit den anderen Ballasttanks ausgeglichen werden. Trotzdem wurde die Plattform sofort evakuiert, wahrscheinlich in Erinnerung an das schwere Unglück der Alexander L. Kielland Plattform am 27. März 1980.

Quelle: Tagesanzeiger

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