Samstag, November 10, 2012

Schiffe in Not

MSC Flaminia


Das sind die Überreste der MSC Flaminia. Das Containerschiff ist am 14. Juli auf dem Atlantik in Brand geraten. Es war von Charleston SC nach Antwerpen unterwegs und musste nach der Havarie von zwei hochseegängigen Schleppern abgeschleppt werden. Weil das Schiff unter anderem auch mit Gefahrengutcontainern beladen war, verweigerten Spanien, England und Frankreich die Annahme des Havaristen. Schlussendlich gelangte das Schiff am 9. September in den Jade-Weeser-Port, der erst am 21. September offiziell eröffnet wurde. Die Bergung der Container ist immer noch im Gange, es sind aber unterdessen alle Glutnester gelöscht. Ausserdem befinden sich noch 20'000 Liter Löschwasser an Bord.

Besonderes Pech haben die Leute, die keine Versicherung gegen gemeinschaftliche Havarie (engl. General Average) haben, ihr Hab und Gut auf dem Schiff hatten und dieses vom Feuer verschont wurde. Da in diesem Fall die überlebende Ware für den Schaden an der zerstörten Ware und die Bergung des Schiffes aufkommen müssen können heftige Gebühren fällig werden.

Quelle: Maritime Bulletin

Floatel Superior


Die im Njord-Ölfeld eingesetzte Wohnplatform kollidierte vermutlich mit einem Ankerseil, so dass ein Ballasttank leck schlug. Der Zwischenfall wurde bemerkt und die vier Grad Schlagseite konnten mit den anderen Ballasttanks ausgeglichen werden. Trotzdem wurde die Plattform sofort evakuiert, wahrscheinlich in Erinnerung an das schwere Unglück der Alexander L. Kielland Plattform am 27. März 1980.

Quelle: Tagesanzeiger

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