Sonntag, November 30, 2008

Weihnachtseinkauf ist gefährlich

Traditionsgemäss beginnt der Weihnachtseinkauf in Amerika am Tag nach Thanksgiving. Viele Einkaufszentren öffnen um diesen Zweck viel früher als üblich. Die Leute warten davor die ganze Nacht. Dies war auch vor dem Wal-Mart in Valley Stream (NY) der Fall. Die Türen sollten um 5 uhr geöffnet werden, sie barsten aber beretis um fünf Minuten zu vor unter dem Druck der Masse. Ein angestellter wurde dabei zu Tode getrampelt ... und das alles nur wegen den Weihnachtsgeschenken. (NY Times,  zoomer

Samstag, November 29, 2008

keyboardr

Erst habe ich Yahoo Glue vorgestellt, steht schon die nächste Patchworksuchmaschine am Start. Das Projekt heisst keyboardr.

Die Startseite zeigt nur eine Eingabezeile und eine grosse Uhr - wohl für diejenigen, die nicht merken, wie lange sie schon im Internet hängen.

Wird ein Suchbegriff in die Zeile eingegeben, such keybordr sofort in Google, Google Blog Suche, YouTube, Google Bilder und Wikipedia. Es wird nur eine Seite Suchresultate gezeigt, was meistens genügt. 

Dienstag, November 25, 2008

Bei der nächsten Depression gehen die Leute nicht auf die Strasse, sondern bleiben vor dem Fernseher oder Computer sitzen. (Boston Globe)
Wenn die Frauen Werkzeug verlieren kann die ganze Welt zuschauen ;-) NZZ
(Nein, ist nicht feministisch gemeint, kann jedem passieren.)

Sonntag, November 23, 2008

Torres de Colón

Also so hässlich finde ich diese beiden Wolkenkratzer nicht, trotzdem werden sie auf der Liste der hässlichsten Gebäude von Virutal Tourist auf Platz 6 geführt. 

Torres de Colón

Torres de Colón

Die von einem spanischen Architekten gebauten und 1976 fertiggestellten Wolkenratzer sind von einer speziellen Konstruktion: die Stockwerke hängen gewissermassen an der Decke. Zuerst wurden die zwei oben miteinander verbundenen Tragsäule gebaut, dann nach und nach die Stockwerke von oben nach unten eingehängt. Leider habe ich bis jetzt noch keine Fots vom Bau der Wolkenkratzer gefunden. Sah sicher spekatkulär aus. 

Torres de Colón
Auf diesem Foto sind die beiden spitzen Dachabschlüsse gut 
zu sehen. Ihre Form hat dem Bauwerk bei den Madrilenos den 
Übernamen Stecker eingetragen.

Freitag, November 21, 2008

Yahoo Glue

Ein neuer Dienst von heisst Yahoo Glue. Auf einer Seite werden verschiedene Suchresultate von anderen Orten zum eingegebenen Stichwort zusammengeklebt. Madrid präsentiert sich z.B. mit panoramino Fotos, Wiki Travel Einträgen und einer Karte. Die Bilder zeigen die Plaza Mayjor, die Gran Via und das Stadion Bernabeau von Real Madrid - durchaus repräsentativ. 

Je nach Thema (Musik, Personen, etc.) werden andere Dinge zusammengeklebt. Interessant ist, dass der Service zuerst in Indien aufgeschaltet worden ist und getestet wurde. 

Ich habe das selbe mal mit Switzerland ausprobiert. Zuoberst steht ein Lonely Planet ausschnitt, dann kommen Fotos, das erstes aus dem Aostatal in Italien. Die rhätische Bahn kommt mit dem Landwasserviadukt drin vor. Rechts gibt es eine Karte, wo nicht einmal die ganze Schweiz drauf ist, die flickr Fotos mit den Zootieren sind überhaupt nicht repräsentativ.

Zurich (Zürich kennt Yahoo Glue nicht) kommt besser daher, wenn auch da wieder die Zootiere drauf sind. Seltsamerweise verlinken die Städteseiten von Europa immer auf Amsterdam, das muss das einzige sein, was die Amis von Europäischen Städten kennen.

Bahnmässig kenn Glue erst gerade Union Pacific. 

Der Dienst ist durchaus interessant, müsste aber um richtig genutzt werden zu können, unbedingt mehr Stichworte verarbeiten können. Die Leute werden den Dienst schnell vergessen, wenn sie zwei dreimal angebrannt sind.



Samstag, November 15, 2008

Besuch bei den Wachsfiguren

Heute bin ich mal im Wachsfigurenmuseum an der Plaza Colon gewesen. Hier einige Bilder:

Thomas Alva Edison
Zuerst Thomas Alva Edison, Erfinder der Glühlampe

Francisco Franco(links) und Juan Carlos I. (rechts)
Franco und Carlos. Drei Räume sind der Geschichte des 
spanischen Königreiches gewidmet. Einer gehört ganz den Kalifen.

George W. Bush with Laura
Bush, the Presiden. Nur noch wenige Tage in diesem Kino ...

Fernando Torres
Torres, der gerade auf den Zahltag des zahlungsunfähigen Liverpools warten dürfte.
Hier noch im Trikot von Athletico Madrid.

How to save the planet?

Wie kann man den Planet vor dem Klimakolaps retten?

Wir könnten unsere Motoren mit dem Plamsareaktor von Pantone ausrüsten, wobei ich da noch einige Fragen hätte, wie denn die ganze Maschine wissenschaftlich gesehen funktioniert und weshalb das nicht schon lange wirtschaftlich genutzt wird. Die Idee habe ich bei Leumund gesehen. 

Im Internet gibt es diverse Beschreibungen und Videos zu finden: die beste Seite ist vielleicht hydronica, die versucht die Spreu vom Weizen zu scheiden.



In Spanien gibt es auch Leute, die an Pantone Motoren rumwerken. El Pais berichtet von einer geheimen Demonstation in Galicien, wobei betont wird, das auch der Bürgermeister einer Gemeinde dabei gewesen sei.  Im Geheimen würden auch einige mit altem Fritieröl fahren, es sei nur wichtig, dass es gefiltert sei, damit keine Essenrückstände in den Motor kommen und ausserdem sei eine Heizung im Tank nötig, damit das Öl in den kalten Nächten nicht fest würde.


Eine andere Variante den Planeten zu retten, ist eine Flotte von 1500 automatischen personallosen Segelschiffen loszulassen, die künstlich die Wolken mit Wasserdampf anreichern. Ein Prototyp von einem sochlen Schiff mit Flettner Rotor gibt es bereits.  (SPON)



Vielleicht tauchen ohnehin wieder mehr Segelschiffe auf, denn in Deutschland bereitet sich gerade E-Ship 1 von Enercon auf den Stapellauf im Dezember vor. 


Donnerstag, November 13, 2008

Seilbahn: Fehlinformation von der alten Tante

Wir führten doch gerade die Diskussion über seriöse Printmedien und wie diese viel besser die Normalverbraucher informieren würden als Blogs. 

Die alte Tante namens NZZ schafft mit ihrem Artikel über "unsichere Seilbahnen" genau das Gegenteil und würgt ausserdem erst noch jegliche Komentare ab. 


Was hätte gesagt werden sollen

Die eigentliche Information wäre: 

Bei der Sesselbahn Fallboden (Jungfrauregion) ist im Februar während einem Fönsturm das Seil aus den Rollen gefallen. Bei der Chaltebrunne Sesselbahn (Region Gstaad) entgleiste ebenfalls im Februar das Seil und zwar weil die Kerbe in der Rolle zu wenig tief war. Das BAV hat daraufhin alle den Unfallanlage ähnlichen Betriebe kontrolliert und techische Verbesserung vorgeschrieben. Bis diese Umgesetzt sind, gibt es Betriebseinschränkungen. Bei starken Winden muss der Betrieb eingestellt werden. Wahrscheinlich sind dann ohnehin nur noch die Hartgesottenen auf den Pisten. 

Es geht hier um die Einseilumlaufbahnen. Das Seil bildet eine einzige grosse Schleife, die dauernd in Bewegung ist und die Sessel bewegt. Die meisten Sesselifte sind von diesem Typ. 


Sesselbahn Fallboden

Die teschnische Verbesserung besteht darin, dass die Rollen in Zukunft alle Bahnen aussen einen Rand (Bord) haben müssen, damit das Seil nicht aussen runter Fallen kann. Von den Betriebseinschränkungen sind gerade mal 28 Bahnen betroffen. Sie müssen in Zukunft bei einer 10 km/h tieferen Windgeschwindigkeit den Betrieb einstellen (Quelle: Bund vom 18. Oktober)


Was die NZZ daraus macht

Die Kurzfassung des Artikels: viele Seilbahnen sind unsicher und es gibt Betriebseinschränkungen. Dazu kommt ein Bild von der Portland Aerial Tram in Oregon, USA.

Es wird über weite Strecken die BAV Info abgeschrieben. Die technischen Klippen werden dem Leser nicht erklärt - nicht einmal, was eine Einseilumlaufbahn ist. Dazu kommt noch ein Foto von einer Seilbahn, die weder in der Schweiz ist, noch unsicher ist, noch der richtige Typ ist. 

Der Artikel betont nur dass die Anlagen unsicher sind. Ja, richtig. Das tönt nach Skandal und wird gelesen.   

Mittwoch, November 12, 2008

Google warnt vor Grippe

In den USA überwacht Google die Ausbreitung der Grippe. Die Suchmaschine wertet dazu die einschlägigen Suchbegriffe nach Bundesstaat aus. (Google Fluetrends)


Je dunkler, desto mehr Grippe. Allerdings hat die Welle 
für dieses Jahr noch nicht richtig begonnen

Dienstag, November 04, 2008

Wahlnacht

Vor acht Jahren bin ich an der Bar in diesem Marriott Hotel in Pueblo gesessen und habe zugeschaut wie immer wieder die gleiche Schlagzeile unten über den CNN Bildschirm kroch: "Das Resultat wird bald bekannt sein" - sie kroch auch noch 24 Stunden später über den Bildschirm. Offenbar waren die Newsmaker auf alles gefasst nur nicht auf diese Patsituation.



In einem Jahr werde ich wahrscheinlich wieder an dieser Bar sitzen mit dem gleichen Auftrag wie vor acht Jahren: für die New Jersey Transit eine Lokomotive durch die Wüste fahren.

(Inspiriert bei JacoBlöks Artikel über die Wahlnacht)

Montag, November 03, 2008

Schiefe Türme

Fangen wir mal mit dem am wenigsten schiefen Turm an, dem schiefen Turm von Pisa. Er ist gerade mal 4,56 Grad schief. Tendenz abnehmendweil im Begriff einer Sanierung. Er scheint am Rande eines alten Hafenbeckens zu stehen, wo der Untergrund nachgibt.


In Osfriesland steht ein etwas schieferer Turm einer Kirche und zwar bei Suurhusen. Schiefigkeit 5.19 Grad:


Neue Gebäude können auch Schief sein, allerdings mit Absicht: die Kio Towers in Madrid schaffen es auf 15 Grad:


In Abu Dhabi ist was noch schieferes geplant. Der Capital Gate Tower soll 18 Grad schief sein:

Gefunden bei Urbanity

Sonntag, November 02, 2008

Sonnenuntergänge über Madrid

Die Stadt hat die grössten Luftverschmutzungen Europas. Das ist zwar für die Gesundheit nicht gut, beschert aber schöne Sonnenuntergänge:

Sonnenuntergang über Madrid
Heute

Sonnenuntergang über Madrid
Gestern
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