Sonntag, August 31, 2003

Ja!
Corporate Identity einmal anders: zwei Offenbacher Kunststudenten im Wahn der Rewe-Produktelinie ja!
Umbau der NASA ?

Die Raumfähre Columbia stürzte auf Grund von Beschädigungen am Hitzeschild der Flügelnase ab. Der Schaden entstand bereits während dem Start als Teile der Schaumstoffverkleidung der Zusatztanks los bachen. Während der Mission wurden sämtliche Möglichkeiten um den Schaden genauer abzuklären nicht benutzt, so dass das Ausmass des Schadens nicht bekannt war. Beim Widereintritt in die Atmosphäre versagte dann der Hitzeschild, so dass die Fähre mit samt der Besatzung über Texas vergühte.

Die primäre Ursachen für das Unglück liegen tiefer. Eine unabhängige Untersuchungskommission zeigt auf folgende Punkte:
  • Ingenieure trauten sich nicht mehr technische Zweifel gegenüber dem Management zu äussern

  • Manager vernachlässigten die Sicherheit zu Gunsten der Terminpläne
  • Unregelmässigkeiten im Ablauf der Missionen wurden ignoriert um den Terminplan nicht zu gefährden

  • Das Management versteht zu wenig von der Technik um die richtigen Entscheidungen zu fällen
Der Abschlussbericht über den Columbia Absturz enthält 29 konkrete technische und organisatorische Verbesserungsvorschläge. Er fordert einen totalen Umbau des Managements. Die rein kostenorientierten Manager sollen wieder durch gestandene Techniker ersetzt werden, die ihr Business beherrschen. Man seht sich nach den sechziger Jahren, wo die NASA gegründet wurde. Da ging es primär darum vor den Russen auf dem Mond zu sein. Es wird noch eine weile dauern bis die Privatindustrie zum selben Schluss kommt. Unserer Firma würde es auf jeden Fall gut tun !

Links:
Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes (Spiegel)
Experten schlagen extreme Massnahmen vor (CNN)
NASA feuert Manager (Spiegel)

Keine Privatisierung: Schweizer Privatbahnen aufheben ?

Die Privatisierung soll ausgerechnet bei den schon lange bestehenden schweizerischen Privatbahnen rückgängig gemacht werden:
Das BAV sieht zwei Szenario für die Bahnreform 2 vor:
  • SBB plus x lässt die Privatbahnen bestehen

  • Die SBB würde die normalspurigen Privatbahnen übernehmen
Das zweite Szenario kann ja kaum ernst gemeint sein: ausgerechnet dort wo Wettbewerb Sinn macht, soll dieser beseitigt werden.
Privatisierung: Sicherheit

Sicherheit wird heute oft nicht richtig verstanden: alle wollen sie haben, aber nur wenige merken dass Sicherheit viel Geld und Zeit kostet. Die letzten beiden Werte lassen sich nicht mit der Privatwirtschaft vereinbaren, weil sie den Gewinn schmälern.

Sicherheit und Privatisierung vertragen sich nicht. Die neuste Entwicklung in Richtung Privatisierung möglichst vieler Dienstleistungen führt durch die angestrebte Gewinnmaxmierung zwansläufig zu einem Sicherheitsdefizit. Dem BAZL ist dieser Effekt offenbar nicht bewusst gewesen, weshalb nun André Auer seinen Posten Räumen muss und Bundesrat Leuenberger gerügt wird - zurecht !

Eigentlich hätte sie es merken müssen, denn es gibt genügend Beispiele von der Bahn, die zuerst mit der rigorosen Privatisierung begonnen hatte:

  • Paddington Crash (5. Okotber 1999)

    Ablauf:
    Ein Vorortszug verlässt die Paddington Station, überfährt ein auf Rot stehendes Signal und kolidiertbei mit einem einfahrenden Schnellzug. Es werden 31 Menschen getötet und 500 verletzt.



    Was war falsch gelaufen:

    + Das Signal war schlecht sichtbar und wurde seit seiner Aufstellung bereits mehrere Male überfahren. Generell ist die Ausfahrt von Paddington Station sehr unübersichtlich. Die damals noch private Besitzerin der Gleise Railtrack unternahm nichts zur Beseitigung des Sicherheitsmangels.

    + Die Ausbildung des Lokführers des Vorortzuges war mangelhaft.

    + Der Ausbildung des Stellwerkbeamte war mangehaft, so dass er nicht die notwendigen Sofortmassnahemen einleitete nachdem der Vorortszug das rote Signal überfahren hatte. Er hätte sonst den Unfall eventuell noch verhindern können.

    Alle unterlassenen Massnahmen hätten bei einer privatwirtschaftlichen Institution Kosten verursacht !



  • Unfall Brühl

    Ablauf:
    Ein Zug wurde wegen Bauarbeiten auf das Gleis der Gegenrichtung umgeleitet. Der Lokführer beschleunigte fälschlicherweise auf der nur für 40 km/h zu gelassenen Strecke und entgleist mit 120 km/h hinter einer Weiche. Die Komplexität der Singalisierung geht am besten aus diesen Seiten hervor, wo die Signalisation aus Sicht des Lokführers gezeigt wird.

    Es werden 9 Menschen getötet und 149 verletzt.



    Was war falsch gelaufen:

    + Die Konzept der Baustelle war schlecht angelegt

    + Die Signalisation der Baustelle entsprach nicht den Vorschriften

    + Der Triebfahrzeugführer hatte eine mangelhafte Qualifikation: nachdem er mehrere Male die Prüfungen bei der Bundesbahn nicht bestanden hatte wurde er bei einer Privatbahn ausgebildet, die ihn wiederum an die Bundesbahn vermietete.

    + Der Lokführer war nicht streckenkundig

    + Der Stellwerkbeamte führte nicht die geforderte Kommunikationen aus, die ev den Unfall hätten verhindern können.

    Dieser Unfall hat eigentlich zwei Hauptursachen:
    1) Das Geld wurde gespart un einen ordentlich ausgebildeten Lokführer an zu stellen
    2) Die Privatisierer unterschätzten die Komplexität des Systems "Eisenbahn".


Beide oben beschriebene Unfälle gehen ganz klar auf das Konto "Privatisierung". Die Schwierigkeit ist einerseits zu verhindern, das Geld auf Kosten der Sicherheit gespart wird und anderseits die vielen neu entstandenen Schnittstellen zwischen den einzelnen Teilen der Privatisierung richtig funktionieren. Die Privatisierung verlangt deshalb ganz klar nach verstärkten staatlichen Aufsichtbshörden. Es bleibt am Schluss nur noch die Frage, ob dann die ganze Privatisierung der Volkswirtschaft ein Gewinn bringt.

Die neusten Untersuchungen sagen ganz klar nein !

Links zum Thema:
Privatisierungswahnsinn

Wer bis jetzt gelesen hat, denkt vielleicht, dass ich überhaupt nicht Libral bin und am liebsten eine soziale Staatswirtschaft hätte. Dem ist eigentlich nicht so. Ich mag durchaus Wettbewerb und rationelle Arbeit. Wir sollten uns aber auch den Grenzen der Marktwirtschaft bewusst sein. Die Schweiz hat diesen Kompromiss bis jetzt gut gefahren, lässt sich aber nun durch die globale Modeerscheinung "Privatisierung" mitreisen.



Samstag, August 30, 2003

Quer durch Amerika
habe ich noch nie am Stück gemacht, werde ich aber mal nachholen. Hier wäre das Buch dazu...

Cyber-Cafe-Index
übrigens daran denken: im Internetcafee muss 'Autovervollständigen' und 'Passwörter speichern' immer auf off sein.
Dies kann unter Extras / Internetoptionen / Inhalte / persönliche Informationen ausgeschaltet werden !

Swap Datei (Auslagerungsdatei)
gehört immer auf die erste Partition, da auf diese schneller zugegriffen werden kann. Sie sollte nach Möglichkeit eine feste Grösse haben, dann wird sie nämlich nicht fragmentiert !
Sommer Ende
Endlich ist die grosse Trockenheit vorbei und es fällt wieder einmal Regen. Allerdings kommt der natürlich abrupt und sorg für Schäden, Stromausfälle und Sperrung der Gottahrdroute.
Stromausfall
gibt es nicht nur in New York (Post vom 15. August) sondern auch in London und Eutin.
Vielleicht hat sich doch jemand gewundert, dass hier solange kein Text erschienen ist....

Gute und weniger gute Hotels
Ich bin von meiner Führungsausbildung zurück. Das Seminar war gut, das Seehotel Pilatus vergessen wir lieber wieder. Die Lage am See war super, aber das Personal war dauernd von Gästen bedroht und abgesehen davon sind die Seminarpreise ziemlich phantasievoll: Miete für ein Beamer - 350CHF, Miete für Flippchart - 150 CHF .... . Da sind wir uns doch schon im siebten Himmel vorgekommen als im Belvedere uns noch um 11 Uhr abends Getränke serviert wurden.

Egghof Geschichten
Nichts für schwache Nerven:
Helene reklamierte ein Tier in der Waschmaschine, genauer zwischen Bottich und Trommel. Während dem wir gemeinsam die Maschine zerlegten, machten sich auch noch die Kühe selbständig. Der tote Siebenschläfer ist mittlerweilen geborgen, doch dummerweise hatte Helene zuvor von unten mit dem Schlauch in die Waschmaschine gespritzt, so dass nun doch etwas nicht mehr in Ordnung ist ...

Montag, August 25, 2003

Google Viewer
... heisst die neue Masche von Google. Die Webseiten des Suchresultats werden kurz gezeigt. Bei der richtigen Seite Stop drücken un weiter surfen.
Weitere beta-Test Funktionen gibts im Google Lab !
Am Sonntag den Geburtstag meiner Schwester nochmals gefeiert mit ultimativem Bauernfrühstückbuffet:



Samstag, August 23, 2003

New York
Es gibt wieder einmal neue Seiten von mir
IRC.Flood.C
Ich habe dann doch noch etwas auf meinem Rechner gefunden, das nicht hier hin gehört ....
Beim rumsurfen bin ich gestern über das Tool TCPView gestolpert und stellte fest, dass da immer task32.exe tätig ist. Das ist zwar das normale mIRC Programm, da ich aber mIRC gar nicht brauche, war das schon verdächtig. Ein bisschen rum suchen fand, dass der Rechner von IRC.Flood.C befallen ist, was ich dann in Handarbeit entfernte. Dieser Wurm finden übrigens die meisten kommerziellen Antivirenprogramme nicht !

Nicht sicher, ob der Wurm auch auf deinem Rechner ist:
- wenn mIRC gestartet wird ohne dass man das Programm selbst instaliert hat, ist es verdächtig
- wenn secedit beim aufstarten ausgeführt wird, ist es verdächtig
- wenn ocxdll.exe auf dem Rechner ist, ist es ein Volltreffer
- Anleitung zum Entfernen von IRC.Flood.C
- noch eine Anleitung

Freitag, August 22, 2003

Geschichtenerzählen
ist wieder Mode und wird auch an Manager Seminaren gelernt. Eine der schönsten ist von Christian Andersen "Des Kaisers neue Kleider". Ehrlich gesagt, wir erzählen uns schon lange Geschchten und ich könnte locker einige Internetseiten mit den besten füllen. Hier gibts noch eine weitere Anleitung zum Geschichten erzählen.

Donnerstag, August 21, 2003

Gletscher
ziehen sich zurück. Nichts Neues aber CNN berichtet darüber.
E-Mail Wurm Sobig.f
Dieses scheiss Teil ist aber agressiv: ich habe gleich duzende von sobig.f-Mails im Posteingang gehabt, aber keines geöffnet. Wer den Wurm hat findet das File winppr32.exe auf seinem Rechner.

Nachtrag Freitag Aug 22 22:10
- Offenbar versucht Sobig.f Kontakt mit zwanzig Rechner aufzunehmen, deren Code fest im Wurm einprogramiert ist
- New York Times fährt das Compi Netz runter. Entweder selbst davon befallen oder aus Sicherheit.
- Wie kann Port 135 geschlossen werden ? Hier ist die Anleitung ! Hab's nicht probiert, darum weiss ich auch nicht obs funzt.
WCs in der Nähe von Bahnanlagen
Nachdem schon einmal Arbeitskollegen von mir nur eine Haaresbreite vor dem WC-Block einer Industriehalle in England zum Stehen gekommen sind, hat die Trogener Bahn offenbar das WC getroffen. In Schöfflisdorf sind wir vor solchem gefeit: die WC Anlage am Bahnhof wurde vor einigen Wochen eingeebnet weil sie immer wieder von Jugendlichen vandalisiert wurde.
UBS Kaufkraftstudie

Gestern
haben wir Schwester's Geburtstag gefeiert.

Montag, August 18, 2003

Älplerchilbi
Unser Sonntagsausflug führte uns zur Älplerchilbi der niedrigsten Alp der Schweiz.
Virenschutzprogramme
Es gibt Virenschutzprogramme, die für den Privatgebrauch
kostenlos verwendet werden dürfen:
  • Bitdefender (Empfehlenswert wegen zusätzlichem Download-Scan und eMail-Scan)

  • Antivir

  • ausserdem: regelmässig Windows Update durchführen

  • heise.de hat aktuelle infos über Viren



Nach der MS Blast Attacke ist nun auch eine Anti-MSBlast Attacke unterwegs:
ein Wurm, der MS Blast entfernt !

Sonntag, August 17, 2003

Mars
wird am 27 August sehr nahe sein !
Gotthardtunnel
Es hat wieder einmal geknallt im Gotthardtunnel. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage bis es wieder einmal brennt. Wasser auf die Mühle der Befürworter.
Unterdessen geht der Bau am Gotthardtunnel weiter.

Die längsten Tunnel der Welt
- Gotthardtunnel (Schweiz) 57 km
- Seikan (Japan) 54 km
- Chunneltunnel (England / Frankreich) 50 km


Samstag, August 16, 2003

Outlook Express sollte nicht mehr weiter entwickelt, jetz hat man aber auf Grund zu vieler Reklamationen anders überlegt !
Herbst

Wie an anderen Orten fällt durch Hitze und Trockenheit bedingt, bereits mitte August das Buchenlaub. Die Blätter fallen schon wie Ende Sebtember auf das Schopfdach.



Blätter auf dem Egghof.
Qual der Wahl 2003 ?
Hier gibt die 20 Minuten Wahlmaschine. Es gibt aber keien "Frage mögen Sie Altpapier ? ". In Köln hatte die Zeitung genau wegen dem Mühe. Die Wahlkampfthemen gibt's aus dem Tagi.
Antwort auf „How are you?
Viele wissen die korrekte Antwort zu dieser rethorischen Frage nicht.
Die richtige Route geht:
a: How are you ?
b: Fine, thanks, and you ?
a: Fine, thanks.
Swiss - das Ende ist nahe

Die Fluggesellschaft kämpft immer noch mit Liquiditätsproblemen und wie bereits fast jedes Wochenende sickern Nachrichten von der Vorbereitung der Verwaltungsratsitzung an die Öffentlichkeit.

Lufthansa lauert immer noch auf Swiss und möchte gerne eine Edelairline für gehobenes Publikum daraus machen. Das würde bereits zu den im Aufbau begriffenen Business-only Flügen passen. Neu ist dass Zürich zusammen mit Frankfurt und München zu einem grossen Star-Allianz-Hub aufsteigen würde ! Das wäre eine neue Dimension und zeigt nun auch wieder auf, weshalb die Bahnlinie zwischen Zürich und München plötzlich ein Diskussionsthema ist !

American Airlines möchte One World für Swiss geöffnet sehen, damit Swiss nicht via Lufthansa in der Star Aliance landet.

Mir gefällt die Lufthansa-Lösung besser. Sie nimmt den Druck vom Flughafen Zürich weg und ist als richtige Fusion leistungsfähiger als eine Allianz. Hoffentlich ist man diesmal schlauer und mutiger als bei der Alcazar.

Strellson
aus Kreuzlingen (CH) bringt eine Jacke mit Futter aus Schweizer Militärwolldecken heraus. Scheint ein absoluter Renner zu werden.

Liberia
Liberien wurde 1821 von einer Gruppe befreiter amerikanischer Sklaven gegründet. Das Land wurde den afrikanischen Ureinwohnern mit Waffengewalt wegenommen. Die Hauptstadt ist nach dem US Präsident Monroe benannt. Lange Zeit war es in Liberien relativ friedlich: die schwarzen Amis führten sich auf wie im alten Süden, liessen es sich wohlergehen und dirigierten die Ureinwohner umher. Wirschaftszweige waren Gummiplantagen (Firestone), Tropenholz und Diamanten. Hauptsächlicher Handelspartner sind Amerika, Deutschland und Frankreich. Die Amis benutzten lange Zeit Liberien als ihr Standbein in Westafrika. Von da aus führten CIA Beamten den kalten Krieg. Asiatisches Heroin und Kokain kommt oft über Liberien in die USA und Europa.

Lange galt Liberien als westlich organisierter afrikanischen Vorzeigestaat, der brav mit den USA kolaborierte. Das ganze hatte aber in den 80er Jahren ein Ende. Bereits 1971 ist der letzte von den Sklaven abstammende Präsident William R. Tolbert gestorben. Danach begann der wirtschaftliche Niedergang durch den Zerfall des Preises von Rohgummi und Eisenerz. Der ungebildete Militärpräsident Samuel Doe war der Nachfolger von Tolbert. Er wurde 1990 von der INFPL ermordet wurde - eine Guerilliaorganisation, die sich durch den Export von Tropenholz finanziert. Die Bürgerkriege hat danach kein Ende mehr genommen. Das ganze wird offensichtlich durch die Rohstoffexporte (Tropenholz und Diamanten) unterstützt. Nun sollten die Amis wieder aufräumen. So richtig Lust dazu haben sie aber nicht, weil sie Angst vor einem Somalia Disaster haben.

In Liberien gibt es ca 30'000 Kindersoldaten.

Andere Kriegsschauplätze in Afrika

Liberia: Past and Present of Africa's Oldest Republic
Hurrican Erika
scheint zu einem Schadenfall in Texas zu werden.

Idi Amin gestorben.
Alte Strassenbahn
Die alten Berner 5er Tram werden nach Iasi (Rumänien) verschenkt. Damit wird man auch noch gleich das Problem der Asbestentsorgung los. In Iasi ersetzen sie Tatra-Wagen aus Tschechien und eine nicht sehr zuverlässige rumänische Konstruktion, die auf den Namen "Ceausescus Rache" hört - übigens nicht zu verwechseln mit "Ceausescus letzte Rache", das war ein kleiner Transporter aus Rumänien.
Microsoft Office 2003
kommt im Herbst und kostet 560 USD (Basic Version für Windows XP).

Freitag, August 15, 2003

Internet Wurm w32.blaster
Hier kurz über den Internet Wurm, der in letzter Zeit zirkuliert:

- Neu an der Geschichte ist, dass dieser Wurm Systeme angreift ohne dass e-mails angeklickt werden oder Webseiten besucht werden. Man muss also gar nichts tun, sondern nur seinen PC am Internet hängen lassen und schon kann der Wurm kommen. Ohne Firewall kommen dann von Zeit zu Zeit aus dem Nichts Popups. Genau diese Loch benutzt auch der Wurm. Deshalb: Firewall benützen !

- Wer immer alle kritischen Microsoft Betriebssystem Updates durchgeführt hat, ist nicht gefährdet.

- Nicht sicher ob der Wurm schon auf dem Rechner ist: in der Registry nach Schlüssel SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run mit Namen 'windows auto update' suchen. Wenn nicht vorhanden ist alles gut.

Gute Links bei Virus Alarm:
heise.de
Internet Storm Center
Kurzfutter

- Schweizer Filz vom ehemaligen Cash Chef Redaktor.

- Die Europäer haben einfach mehr Ferien.

- Ein kleines Lindberghereignis hat soeben stattgefunden: ein Modellflugzeug flog über den Atlantik.

- Outlook Express wird nicht mehr weiter entwickelt.
Blackout in New York !
Im Nordosten Amerikas ist wieder einmal der Strom ausgefallen. Betroffen sind 50 Mio Leute und 100 Kraftwerke mit zusammen 62 Gigawatt Leistung. Geschätzer Schaden für die Volkswirtschaft: 60 Mia USD. Ähnliches ist schon 1965 und 1977 geschehen und liefert immer wieder Stoff für Stabilitätsuntersuchungen in elektrischen Netzen.

Blackout History Project - Seite über die früheren Blackouts.

Ein elektrisches Netz ist immer etwas sehr fragiles. Das liegt in der Sache dass der erzeugte Strom nicht gelagert werden kann, sondern sofort verbraucht werden muss. Treten unabhägige Ereignisse in einer ungünstigen Kombination auf, so schalten die Kraftwerke im Domineffekt ab und der Strom fällt aus. Beim jetzigen Blackout könnte die Überlast vom Mohawk Kraftwerk am Niagara das Problem gewesen sein.

Natürlich endet New York an sochen Tagen im Chaos. Beim Blackout von 1965 vermutete man einen beginnenden Atomrkieg, diesmal denkt man an Terroristenangriff. Man kann jetzt schon rätseln wieviele Amis das Geburtsdatum 15. April 2004 haben werden.

Eine Bildersammlung gibt bei Yahoo:
- Amis essen im Licht der Autoscheinwerfer
- ein Bus in der Nacht (sieht an anderen Orten auf der Welt immer so aus, aber nicht in New York !)
- soviele Fussgänger auf einer Brücke ? Auf der Howrah Bridge in Calcutta ganz normal !

Die Wiederherstellung der Elektrizitätsversorgung nach einem totalen Netzzusammenbruch dauert meist sehr lagen, weil die einzelnen Krafterke und Leitung nacheinander eingeschaltet werden müssen und immer weider gewartet werden muss bis alles schön stabil läuft. Das dauert vor allem bei Nuklearanlagen manchmal ziemlich lange.

Bei der Widerherstellung der Stromversorgung wird New York bevorzugt behandelt. Einserseits sind dort sicher am meisten Leute vom Stromausfall betroffen, anderseits schaut die Welt dort auch am stärksten hin. Die Wiederherstellung der Versorgung in Cleveland und Detroit dürfte noch mindestens den ganzen Samstag in Anspruch nehmen.

Wirtschaftlicher Schaden des Blackouts.

Mittwoch, August 13, 2003

CFL
Die Bahnen von Luxenburg bestellen bei Bombardier 20 Loks !

Hitze in den Führerständen und
Ich bin auch ein Backofen zeigt wieder einmal wieviel Lorbeeren man mit einer guten Klimaanlage verdienen kann. Übrigens: in Europa ist die Steuerung fast aller klimatisierten Führerstände von einem einzigen Mann programmiert.

Zehn vor Zehn versucht die Industrie zu beschuldigen Schrott an die SBB geliefert zu haben. Von der SBB lässt sich aber niemand zu ernsthafter Kritik herab. Einige alte Bombardier Mitarbeiter sind auch zu sehen ;-)

Montag, August 11, 2003

3D Animation
Hier zwei selbstgemachte 3D GIFs. Sieht doch ziemlich cool aus, oder ?



Trockenheit
ist immer noch ein Thema. Wir sind schon nicht die einzigen im Dorf, die einen Ahängerzug Siloballen für die Tiere geliefert kriegen. Heute ist auch noch eine Holzbeige eingestürzt. Das angrenzende Wiesenbord hat sich durch die Trockenheit zu stark gesetzt.

Waldbrände haben sich auch schon an mehreren Orten in der Schweiz bemerkbar gemacht.
In Frankreich müssen ev AKWs abgeschaltet werden, weil das ausgestossene Kühlwasser zu heiss wird.


Zürich ein Meka für Sterbewillige ?

Sonntag, August 10, 2003

Stau am Gotthard
scheint sich aus zu entwickeln: die Schlangen werden kürzer, lösen sich aber Nachts nicht mehr auf und der Verkehr verteilt sich besser. Diejenigen, die nach "zweiter Gotthardröhre" schreien haben immer noch nicht bemerkt, dass in der Schweiz zuerst der West-Ost-Verkehr im Mittelland kolabiert bevor die Alpenquerer im Chaos versinken. Dieses Jahr sind wahrscheinlich sowieso nicht so viele in den Süden gefahren weil das Wetter heiss war und die Wirtschaft schlecht läuft. Ich habs bis jetzt auch noch nicht geschafft.

Frauen brauchen Hausarbeit

Matrix-Pingpong
geht durch die Internet Welt
USA verliert Büroarbeitsplätze
Offenbar kann man neben der Produktion von billigstem Plastikschrott und Autos auch Diesntleistungen aus den USA exportieren. Jüngstes Beispiel: Callcenter werden nach China und Indien verlagert. Vorreiter sind IBM, Microsoft und Protector & Gambler (Konsumgüter)

Rechnungen
werden in der Schweiz durchschnittlich 14 Tage zu spät bezahlt. Deutschland, Österreich und Spanien bezahlen fürher, die Niederlande später.

Lösegeld
für die Sahara-Geiseln will die Schweiz nicht bezahlen. Scheint auch irgendwie richtig zu sein, weil sonst ein Präzedenzfall geschaffen ist. Für die Angehörigen sieht das natürlich anders aus.
Swiss
kämpft wieder mit Liquiditätsproblemen. Meine Prognose: Lufthansa wartet bis Swiss bankrott ist und ergattert sich dann den Scherbenhaufen zum Spottpreis.
Nachtrag vom Sonntag Abend: Das Ende der Swiss scheint sehr nahe zu sein, weil nämlich nun die Notbremsen gezogen werden. American Airlines möchte One World für Swiss geöffnet sehen, damit Swiss nicht via Lufthansa in der Star Aliance landet. Dort sitzt nämlich mit der United die Erzkonkurenz zu den American Airlines drin !
Die Streetparade
ist auch wieder über die Runde gegangen. Ich war gespannt auf die Teilnehmerzahlen. Das heisse Wetter, der Einbruch der Teilnehmerzahlen in Berlin und die neue Route liess nichts Gutes verheissen. Trotzdem waren die Leute da! Die Veranstaltung konnte zwar ihren eigenen Teilnehmerrecord nicht brechen, hatte aber das erste Mal mehr Teilnehmer als die Loveparade. Die Streetparade hat nicht zu letzt auch grossen Erfolg, weil sie eben keinen tieferen Grund hat und einfach ein grosses Fest ist. Der Artikel in der NZZ sich hier aber selbst.

... und in diesem Artikel geben die Berliner klein bei. Diese Ereignis müsste ich eigentlich in Gold einrahmen !

T-Online Special Streetparade

Schweizer Tour
Am Samstag bin ich mit den Amerikanern auf grosse Alpen Tour gegangen. Unsere Route: Brünig, Grimsel (Mittagessen in der Handeck, dann weiter bis Hospitz und wieder zurück nach Interkirch) und Susten. Höhepunkte dieser Tour sind einerseits die Krafterkanlagen der KWO auf der Nordseite des Grimsels und anderseits der Steingletscher am Sustenpass.

Donnerstag, August 07, 2003

Unsere amerikanische Verwandtschaft ist zu besuch. Am Montag haben wir eine Schiffahrt auf dem Zürichsee und am Mittwoch einen Ausflug auf den Rigi gemacht. Es war fürchterlich heiss. Das trockene Wetter dürfte noch eine Zeit lang anhalten. Einige Prognosen sagen sogar bis September ! Helene hat deshalb über die Futterbörse schon vorsorglich einen Anhängerzug Siloballen bestellt, da wahrscheinlich auch in nächster Zukunft kein Futter auf dem Egghof wachsen wird.

BOB-Crash
Stark befahrene Einspurstrecken ohne Zugsicherung führen immer wieder zu Unfällen. Die BOB war sich das bewusst und wollte ihre Anlagen damit ausrüsten. Leider war sie aber in ihrem Plan ein Jahr zu spät und der sonst schon knappe Fahrzeugbestand wurde weiter dezimiert.


Samstag, August 02, 2003

Katzenleben haben leider auch ein Ende. Gestern ist unsere heiss geliebte Katze Züsi verstorben. Sie war mittlerweilen zwölf Jahre alt und hat auch diversen Katzennachwuchs auf die Welt gesetzt. In letzter Zeit ist sie aber immer schwächer geworden und ihr Fell ist immer mehr verblichen. Da sie auch nichts mehr frass sind wir mit der Katze zum Tierarzt gefahren, aber er konnte sie auch nicht mehr retten: sie war schon zu schwach und hatte schlechtes Blut, so dass sie eingeschläft werden musste. Hier nochmals ein Bild von unserer vierfarbigen Diva mit dem letzten Wurf Kätzchen.




Mein Chevy
... wurde auch vom Zeitlichen gesegnet. Ich habe ihn der Firma retour gegeben. Ein Kollege wollte ein paar Tage in den Urlaub fahren und erlitt wiederum einen Motorschaden bei Buffalo (NY). Obwohl noch Garantie auf dem Austauschmotor war lohnte sich ein Rücktransport nach New York nicht mehr. Tschau Suburban !


I hate Lotus Notes ! (reloaded: Mail Notification)
Unsere Firma schlägt sich mit diesem Produkt seit Jahren herum und irgenwie scheint es dafür gemacht zu sein, dass es nur von den Systemadminstratoren verstanden werden kann. Hilfe im Internet ausfindig zu machen ist schwierig. Meistens landet man bei Lotus Notes Domino Server wo nur noch Tech Hyroglyphen auftauchen. Die Probleme sind aber auf der Enduser Seite mehr Desktop / Workspace bezogen und könne so banal sein, wie ....


Wie werde ich eine nicht mehr benötigte Datenbankreplica wieder los ?
Ich hab's tatsächlich geschafft. Hier die einzelnen Schritte:

  1. Wähle View und entferne den Hacken vor Stack Replica Icons.
    Von allen replizierten Datenbanken entstehen nun zwei Icons.

  2. Ein einfacher Klick auf die zu entfernende Datenbank wählt diese an.

  3. Wähle File / Database / Delete

  4. Die Operation ist überstanden !



Wenn wir schon beim Thema sind...

Diese Files sind bei Arbeit auf einem anderen Rechner nötig:
user.id
names.nsf
desktop.dsk
bookmark.nsf
bookmark.ntf

Der Horiziontale Scrollbar fehlt ?
Ich kriege immer wieder Reklamationen, dass ein Mail nicht gelesen werden kann weil es über den rechten Fensterrand raus geht. Hier ist Abhilfe:
View / Show / Horizontal Scroll Bar

(Die meisten Programme haben schon vor Jahren gelernt, die Scrollbars automatisch ein zu schalten. Bei Lotus Notes ist die Zeit eben etwas stehen geblieben....)

Mail Notification ändern
Das geht hier unter Files / Tools / User Preferences ...


... oder in Lotus Notes 6:


Benutzervorgaben / Mail / Bereich "Wenn Neue E-Mail eingeht"


Links:
- Computer Resource Center Nevada in dem Abschnitten Help Yourself / Browse our Knowledge Base / PC Software / Email / Lotus Notes
- ein hilfreiches pdf-Dokument
- A page dedicated to Lotus Notes

Freitag, August 01, 2003

Medientrends
ist ein interessanter Artikel, der über Weblogs, die zukünftige Armada von Amateur Digicam Bildjounralisten, Handycams und Moblogs spricht.
Aluminiumminimumimmunität
Habt ihr gewusst:
Wer gegen ein Minimum Aluminium immun ist, besitzt Aluminiumminimumimmunität.
(Das letzte Wort hat zehn m und n !)

Die achziger Jahre
Eine Erinnerung an meine Teenager-Jahre...

In diesem Zusammenhang:
Es ist gerade knapp zwanzig Jahre her, seit dem Harald Nägeli - Sprayer von Zürich - der Polizei in Deutschland ins Netz ging. Es gibt noch einige Original-Nägeli-Grafiti. Eines ist in der Tiefgarage unter dem ETH Hauptgebäude.

Harley wird Hundert
Diese Wochenende feiert die Harley ihren hundertsten Geburtstag in Hamburg. Zwanzitausend Motorräder werden erwartet ! Brrrrrrrrrrum .....
Flashmob
Ein neuer "Furz" macht sich breit und der heist "Flashmob". Die Idee: jeder hält via e-mail den Auftrag irgendwo hin zu gehen und dort irgen etwas bestimmtes zu einer bestimmten Zeit zu tun. Die Einladung erfolgt nur über e-mail, weblog oder news group. Das ganze soll eine Art Performance darstellen.

Zürich hat soeben die erste Ausgabe einer solchen Aktion hinter sich. Die fünfunzwanzig Leute dürften isch etwas verloren haben im grossen Bahnhof. Da ist der Flashmob in Bosten schon besser: es zwängten sich zig Leute in die Geburtstagskartenabteillung eines Kaufhauses - begleitet von dutzenden von Cops wie das in Amerika üblich ist. Hier noch ein Beispiel aus Wien.

Sonntagszeitung
Endlich wieder einmal Zeit etwas in den Blog zu schreiben. Bin gestern an der Beach-Party in Lengnau gewesen. Da gab es die Spyder Murphy Gang zu sehen. Das ist die Band, die in den achsziger Jahren den Skandal im Sperrbezirk rausbrachte.

Erst August macht sich breit - auch bei Google:

Es ist ein Fehler bei diesem Gadget aufgetreten.