Dienstag, Februar 24, 2009

Einsturz Turnhalle St. Gallen Riethüsli

In St. Gallen stürzt eine erst 2006 fertiggestellte Turnhalle ein. Auf dem Dach haben sich 45 cm Schnee befunden, was nicht sonderlich viel ist. Ev. könnte er weiche Untergrund eine rolle gespielt haben. (20 Minuten).  Erinnerungen an Hallenbad Uster, Gretzenbach und Bad Reichenhall werden wach.

Update 25.02.2009
  • SF DRS Schweiz Aktuell 24.2.2009
  • Grossbrand (Feuerwehrblog)

  • Laut einer Presskonferenz es kantonalen Buadepartementes St. Gallen kann der Schnee auf dem Dach nicht die Ursache des Einsturzes sein, aber er war wahrscheinlich der Auslöser. Die Statik des begrünten Hallendaches wird untersucht.

  • Interessant ist, dass die Seite Hochbaumates  vom Internetauftritt des Baudepartementes entfernt worden ist. Ist man von Anfragen überschwemmt worden?

  • Erstaunlich wie im Zusammenhang mit diesem Unfall immer wieder das Thema "billig gebaut" aufkommt. Ich denke man sollte die öffentliches Vergabeverfahren einmal genauer unter die Luppe nehmen. Bei der Entscheidung kann der Preis des Objektes nicht die wichtigste Rolle spielen, sonder es sollte die fachliche Qualität des Objektes sein, Nicht immer ist das Billigste auch das Beste. Im Privaten streiche ich den billigsten Anbieter von der Liste, denn der ist nur in dieser Position weil er Abstriche an der Qualität macht.

Kommentare:

thomas hat gesagt…

Ich verstehe nicht wie es immer wieder zu solchen Unfällen kommen kann. Sind die Ursachen in Berechnungsfehlern oder doch eher in fahrlässigen Sparmassnahmen zu suchen?

Paddy hat gesagt…

Wahnsinn, ich wundere mich wie Thomas darüber, dass sowas immer mal wieder passiert.

Und wenn die Belastung ein Problem ist, dann liesse sich doch auch berechnen, ab wieviel Neuschnee man das Dach schippen sollte....

Peter hat gesagt…

Erstaunlich wie im Zusammenhang mit diesem Unfall immer wieder das Thema "billig gebaut" aufkommt. Ich denke man sollte die öffentliches Vergabeverfahren einmal genauer unter die Luppe nehmen. Einerseits scheint mir der Preis des Objektes überbewertet, anderseits kann der Vergabeentscheid nicht mehr durch Sachverständige beeinflusst werden. Nicht immer ist das Billigste auch das Beste. Im Privaten streiche ich immer den billigsten und den teuersten Anbieter von der Liste gestrichen. Denn der kostengünstigste Anbieter ist meist nur in dieser Position weil er Abstriche an der Qualität macht.

In den heutigen Entscheiden kann nichts eingebracht werden, was nicht in harten Fakten formulierbar ist. Im TV wurde gezeigt, dass jemand an zu schwachen Betonträgern zweifelte. Weshalb konnte nicht einfach eine Verstärkung verlangt werden oder ein anderes Projekt gewählt werden?

In den heutigen Vergabegremium scheint es nur noch Leute zu brauchen, die 1 und 1 zusammenzählen können. Fachwissen ist nichts mehr wert. Wir treiben ins grosse Meer des Nicht-mehr-Wissen hinaus, indem die USA schon mitten drin ist. Geniale Konstruktionen werden nicht mehr von der Allgemeinheit akzeptiert weil sie die Forderung aufstellt, alles selbst begreifen zu können.

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