Donnerstag, November 01, 2007

Navigationsgeräte TomTom oder Garmin

In Amerika war ich erstaunt, dass hier Avis offenbar Garmin-Navis vermietet im Gegensatz zu den TomTom Geräten in Europa.

Ich hatte mein eigenes TomTom 700 mit aktueller US-Karte dabei, was mir das Fahren wesentlich erleichterte - vorallem in den grossen Städten. Auf den sechsspurigen Autobahnen konnte man ohne Angst, die Ausfahrt zu verpassen in der linkesten Spur verharren, weil man genau wusste, wann die Ausfahrt kommt und wie sie heisst.

In den Details habe ich dann doch Schwächen meines TomToms festgestellt, wo es mich interessieren würde, ob das Garmin die auch hat:
  • Der TomTom-Server kennt die Staus in Atlanta und San Francisco nicht. Obwohl ich meilenweise in kriechenden Kolonen gefahren bin.

  • Die Interstates sind gegenüber den grösseren Landstrassen überbewertet. Bin mir nicht sicher, ob das Gerät wirklich immer die optimalste Route gerechnet hat. Manchmal führte mich das Gerät verdächtig weit zurück zum Interstate.

  • Die Fahrzeit auf den Landstrassen ist sehr ausgedehnt bemessen. Auf geraden Strassen in den Plains bin ich oft in 75% oder weniger der gerechneten Fahrzeit am Ziel gewesen.

  • Die POIs von TeleAtlas scheinen auf Werbeeinahmen zu beruhen. Bei den Motels sind z.B. nur die grösseren teureren vertreten zu sein. Einkaufszentren, wie z.B. Wal Mart sind auf den POIs nicht ersichtlich. Die Macke ist mir auch schon in Europa aufgefallen.

    Update 03-11-2007:
    Die grossen US Detailhandelsketten gibt es als POI gratis auf der TomTom Seite zum herunterladen. (Wieso merke ich das erst jetzt?)
Nach dem Verhalten von TomTom habe ich der Verdacht, dass Garmin in US besser navigiert.

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