Samstag, Mai 21, 2005

Die schnellste Achterbahn der Welt
heisst "Kingda Ka" und steht neuerdings im Six Flags Park in Jackson (NJ). Die Fahrt erreicht eine Geschwindigkeit von über 200 km/h. Bis jetzt hat die schnellste Achterbahn im Cedar Point in Sandusky (OH) gestanden, diese ist aber bloss 193 km/h schnell. Sie heisst "Top Thrill Dragster".

Auf das ganze Aufmerksam geworden bin ich durch einen Artikel der Frankfurter Rundschau, wo so frisch fröhlich journalistisch drauf los geschludert wird. Da steht
Die laut Guinness-Buch der Rekorde bisher größte Achterbahn der Welt in Cedar Point im US-Bundesstaat Ohio ist nur 128 Meter hoch und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 193 Kilometern pro Stunde.
SPON schreibt zwar ausfürhlicher, aber schreibt auch einfach gross.

Was ist jetzt da gross? Meinen die nun die schnellste, längste oder höchste Bahn? Ah, beim genaueren Untersuchen finde ich heraus, dass die "Kingda Ka" nicht nur die schnellste sondern auch die höchste Bahn ist. Beide Rekorde gehörten vorher der "Top Thrill Dragster" im Cedar Point. Die längste Achterbahn steht aber nicht in Amerika sondern in Japan. Sie heisst Steal Dragon 2000 und ist 2.5 km lang. Die "Kingda Ka" kann da mit 950 m nicht mithalten.

Es bleibt nun noch die Frage zu beantworten, wer den solche Bahnen baut. "Kingda Ka" und die "Top Thrill Dragster" ist von Intamin - eine Schweizer Firma mit Sitz in Wollerau (SZ). Das ist zugleich auch einer der grösste Achterbahn bauer der Welt.

Wer sich über Achterbahnen informieren will, der schaut übrigens besser nicht im Guiness Buch der Rekorde nach sondern unter diesen Links:
Ulimate Rollercoaster
Coastersandmore

Video von der Kingda Ka: About.com

Kinda Ka in Jackson (NJ)

Ich bin zwar nicht der absolute Achterbahnfreak, aber einige Bahnen bin ich auch schon gefahren inkl. Loopings etc.. Der Six Flags Park in Jackson (NJ) liegt an de I-95 von New York in Richtung Süden. In meiner New York Zeit habe ich mich nie da runter gewagt, da am Wochenende Massen ohne Ende dort hin unterwegs waren.

Da bin ich lieber mit der U-Bahn nach Coney Island gefahren und habe zwei Runden Cyclone genossen. Das ist noch eine dieser alten kellperig-schepperigen Holzachterbahnen, wo man von den unbequemen harten Wagen schon mal blaue Mosen erwischt. Die zweite Runde hat sich jeweils gerade zu aufgedrängt: man bleibt einfach im Wagen Sitzen und bezahlt einen Rabatpreis für die Fortsetzung.

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