Freitag, September 05, 2008

Google Chrome

Mir gefällt der neue Browser. Für diejenigen, den ihn noch nicht kennen, gibt es eine Beschreibung in der Welt.

Chrome hat einen lange von mir gehegten  Wunsch erfüllt: er kann Tabs in Fenster umwandeln. Erstaunlich, dass die Medien diese Funktion nicht beschreiben. Firefox und IE können das nicht. Nur das verstaubte Lotus Notes beherrscht diese Funktion.

Vielleicht hat jetzt schon einer gefragt "Wie geht denn das" - ganz einfach, wie alles bei Google:
Tab mit der Maus packen und ins freie (auf den Desktop) ziehen. Fertig!
(Firefox würde bei dieser Aktion den Link speichern, IE zeigt phantasievoll ein Verbotszeichen)

Vielliecht weiss ich auch nicht, wie man einen Computer effizient nutzt. Ich habe lieber alle Dinge in der Taskleiste, die bei mir defaultmässig doppelspurig ist, als dass sich das über Tabs verteilt. Die Tabs liebe ich für einen schnellen Seitensprung eines Gedankens. Wenn dann aus dem Seitensprung was rechtes wird, möchte ich aus dem Tab ein Fenster machen, was dann aber bisanhin nicht ging.

Hat zwar nichts mit Chrome zu tun, aber ist Google Usability:
Wieso schaffen es die Sprachtools nicht, das zuletzt gewählte Sprachpaar zu behalten? Wieso gibt es keine direkte Links zu den Sprachpaaren? Ich will doch nicht von Englisch nach Deutsch übersetzen, diese beiden Sprachen behherrsche ich einigermassen.

Die Sprachtools werden übrigens auch laufend verbessert, sowohl bezüglich verfügbaren Sprachen wie auch bezüglich der Qualität. Seit dem Start von Babelfish mit seinen ulkigen Übersetzungen hat sich einiges getan. 

Aus meiner Sicht sind automatische Übersetzer eine echte Hilfe, die einem ein gutes Grundgerüst geben, so dass man dan nur noch dei sprachlichen Feinheiten richtig stellen muss. Weiter können sie durchaus beim Erwerben der Grundkenntnisse einer Sprache behilflich sein, denn die einfachen Sätze beherrschen sie.


Mit dem Chrome Browser taucht auch das Thema der gestreuten Daten wieder auf:

Ich habe da nicht soviel Probleme damit, denn wir streue ohnehin Daten - laufend. Viele Leute nehmen freiwillig an Wettbewerben oder Umfragen teil. Weiter erkennt die Werbung auch an eurer Kleidung, eurer Uhr, eurem Auto wer ihr seit und was ihr konsumiert. Ihr kommuniziert dauernd, es ist nur die Frage wie die von euch gesandte Botschaft aufgefangen wird. Ob nun jetzt einer mit einem Notizblock an der Strasse steht oder die Daten aus dem Browser absaugt, ist mir egal - solange nicht der mit dem Block meine Kreditkarte klaut und der mit dem Browser die Kreditkartennummer.







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