Mittwoch, September 06, 2006

Gigaliner

Vierzig Tonnen sind noch nicht genug, es könnten schon bald Sechzigtonnen-LKWs auf unseren Strassen auftauchen. In Deutschland sind die ersten Versuche mit dem Gigaliner von Krone im Gange. Dies ist ein normaler Sattelschlepper, der noch einen zweiachsigen Anhänger zieht und somit nicht mehr 16.5 Meter, sondern 25 Meter lang ist. Der grössere LKW braucht dann nur noch 16 Liter statt 19 Liter um eine Tonne 1000 km weit zu transportieren und benötigt für das gleiche Volumen 25% weniger Platz auf der Strasse als herkömmlichen LKWs. Sechzig-Tonnen-LKWs sind schon in Skandinavien unterwegs, die Niederlande wird bald folgen.

Die Einführung dieser LKWs würde die Strassentransporte deutlich verbilligen und Verkehr von der Schiene zurück auf die Strasse bringen. Um dies zu verhindern müssten die Steuersätze für die LKWs deutlich erhöht werden, damit die durch sie verursachte Umweltbelastung gedeckt ist.










(Grafik von Financial Times)

Kommentare:

markus hat gesagt…

Coole Maschine. Doch der wird in der engen Schweiz nicht viele Kurven fahren können. Für Transporte von Deutschland nach Italien wird er wohl keine Probleme haben, leider.

Anonym hat gesagt…

und schon schreit unsere Politik nach mehr Steuern und Abgaben, damit die Umwelt entlastet wird.
Merkt Ihr es auch? seit die steuern immer schnellsteigen und die Packung Zigaretten 5€ kostet ist die Luft schon viel besser geworden.
Ich frage mich wann das Deutsche Volk endlich aufwacht und merkt das wir von vorne bis hinten nur Verarscht werden.

Anonym hat gesagt…

Also ich bin absoluter Befürworter solcher Gigaliner, weniger Schadstoffe, weniger Sprit der unnütz verballert wird und wenn irgendeiner meint Schwierigtkeiten zu haben ein solches Gefährt zu überholen hat er meiner Meinung nach nix auf der Autobahn zu suchen.

Peet hat gesagt…

Das Problem ist nur, dass der Strassentransport nicht für die Kosten aufkommt, die er tatsächlich verursacht und deshalb viel zu billig ist. Selbstverständlich wagt sich kein Politiker an diesem Zustand etwas zu ändern, denn er würde sofort als Wirtschaftsfeind dargestellt.

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