Samstag, November 07, 2009
Kann man von einer Flasche Cola erschlagen werden ?
.. ok, das sind noch Mentos im Spiel gewesen, die zusammen mit Cola eine explosive Mischung machen, indem die eingeworfenen Dinger das CO2 des Getränks sehr schnell frei setzen.
Freitag, November 06, 2009
Mittwoch, November 04, 2009
Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum
Das Museum befindet sich in Borken, Hessen.
Es gibt drei Bereiche zu Besichtigen:
- das eigentliche Museum in Borken
- der Besucherstollen, ein nachgebautes Bergwerk in einem alten Keller
- der Freiluftbereich, der leider nur im Sommerhalbjahr zugänglich ist
Bilder aus dem Freiluftbereich / Themenpark.
Donnerstag, Oktober 29, 2009
Kassel
Noch heute ist Kassel von den Ereignissen im Herbst 1943 geprägt. In der Nacht vom 22. Oktober auf den 23. Oktober legten 570 britische Bomber die Stadt in Schutt und Asche, 10'000 Menschen fanden den Tod. Kassel gilt als eine während dem Zweiten Weltkrieg am stärksten zerstörten Städte Deutschlands. Das Stadtzentrum wurde mit Brandbomben angezündet, wodurch verheerende Flächenbrände entstanden. Durch die Zerstörung sollte die in den Rüstungsbetrieben arbeitende Bevölkerung demoralisieren werden. In Kassel wurden Lokomotiven, Panzer und Flugzeugmotoren hergestellt.
Nach dem Krieg sollte aus Kassel eine Autogerechte Stadt entstehen. Die Fachwerkhäuser wurden nicht mehr aufgebaut, dafür entstanden modernen Bauten im typischen Stil der Nachkriegsarchitektur. Vieles stammt vom stadteigenen Architekt Paul Bode, der in ganz Deutschland tätig war. Kassel erhielt mit der Treppenstraße die erste Fußgängerzone Deutschlands und am Altmarkt entstand eine moderne Kreuzung mit damals noch neuen Rechtsabbiegerspuren und Fußgängerunterführungen.

- Hotel Reiss beim Hauptbahnhof (Paul Bode, 1954-55). Einst bestes Haus am Platz, heute dem Untergang geweiht. Die Gäste sind nach Eröffnung der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg ausgeblieben.

- Altmarkt 1958, einst modernste Kreuzung Europas. Im Hintergrund das Polizeipräsdium (heute abgerissen)

- Treppenstrasse, die älteste Fussgängerzone Deutschlands.

- Hauptbahnhof Kassel Friedrich Bätjer, 1952-60), dient heute nur noch dem Regionalverkehr.

- Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe
Das Vordach ist leicht überdimensioniert und erinnert an die Architektur der 30er Jahre.
Der Tagesanzeiger tut der Stadt Unrecht, wenn er sie als nicht besuchenswert bezeichnet. Wer sich nicht für die Bauten aus den 50er Jahren interessiert, findet vielleicht Gefallen am Bergpark Wilhelmshöhe oder macht ein Ausflugs in der Umgebung zum Beispiel nach Hann. Münden oder an den Edersee.
Sonntag, Oktober 25, 2009
Meisterschaft im Schitlispalten
Ein interessanter Videobeitrag von Zisch. Wie vergiftet drescht Jung und Alt mit der Axt auf die Holzrugel. Hoffentlich hat sich niemand verletzt, den Handschuhe sind nirgends zu sehen.
Stahl: keine Kriese mehr
Gemäss World Steel Association ist die Stahlproduktion wegen der starken Nachfrage in China wieder beinahe auf dem Niveau vor der Wirtschaftskrise. Die Produktion in China hat in den letzten 12 Monaten um beinahe ein Drittel(!) zugenommen. (steelguru)
Samstag, September 26, 2009
Migros - Heidi Prodkte aus der Schweiz
Nachdem schon die schweizerische McDonalds Kuh aus Österreich ist, überführt durch die österreichische Ohrmarke, ...
.... muss ich auch daraufhinweisen, dass Migros Heidi Produkte auch nicht in der Schweiz, sondern in Italien gefilmt wurden: der Zug, der nach etwas einem Drittel der Laufzeit des Spots auftaucht, gehört eindeutig der Ferrovia Nord Milano, der Wagen, wo Heidi drin sitzt, ebenso.
Vorortsverkehr von Zürich unterwegs gewesen.
Sonntag, September 13, 2009
Kraftwerk Thorenberg
Zum Tage des Denkmals habe ich mir gestern einen Blick ins Kraftwerk Thorenberg in Littau bei Luzern gegönnt. Dieses unscheinbare Kraftwerk aus dem Jahre 1886 gilt als ältestes Wechselstromkraftwerk der Welt. Die Originalmaschinen sind zwar nicht mehr vorhanden, dafür die Anlage der dritten Generation aus dem Jahre 1929, welche durch die EWL vorbildlich unterhalten wird. Sie umfasst eine horizontale Francisturbine von der Bell Maschinenfabrik und ein Generator von BBC.

Maschinensatz

Das Gebäude von aussen
Lage des Kraftwerkes
Größere Kartenansicht

Maschinensatz

Das Gebäude von aussen
Lage des Kraftwerkes
Größere Kartenansicht
Sonntag, September 06, 2009
Street View: das Theater geht weiter
Der Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür will wegen Street View vor Bundesgericht gehen, weil es angeblich gegen den Datenschutz verstossen würde. Tagi
Sollte Hanspeter Thür vor dem Bundesgericht Recht bekommen, gibt es aus meiner Sicht eine grosse Menge weiterer Datenschutzfälle, denn es könnte soweit kommen, dass jede im öffentlichen Raum geschossene Foto, die im Internet veröffentlicht wird und z.B. durch einen GeoCode oder anderes lokalisierbar wird, verboten ist. Eindeutiger Unsinn! Hanspeter Thür hätte dann auch mit Panoramio und Flickr ein Problem, selbst Bilder in Zeitungen wären ein Problem sobald sie Leute im öffentlichen Raum zeigen.
Zum Glück gibt es auch eine Gegenbewegung: Zermatt möchte auch in Street View, was aber nicht ganz einfach ist, weil der Ort autofrei ist und die Aufnahmen von einem fahrradähnlichen Gefährt aus gemacht werden müssen. BaZ
Mittwoch, September 02, 2009
Schleinikon zieht Unfälle an
Kaum zu glauben. Auf dem Gebiet unserer Nachbargemeinde Schleinikon gibt es innerhalb drei Tagen zwei Unfälle, die es in die Zeitung schaffen. Zuerst überschlägt sich ein Smart mit Junglenkern, dann eine Frontalkollision auf der Wehntalerstrasse und dann fährt noch ein Betonmischwagen von der Strasse.
Dienstag, August 25, 2009
Google kennt die Südumfahrung
Montag, August 24, 2009
Google tankt bei Esso
Sonntag, August 23, 2009
Street View Theater
Immerhin 300 Leute haben sich bemüht und eine Klage gegen Google Street View eingereicht. Weshalb das Ding die Gemüter so erregt, ist mir unklar. Es kann doch jeder im öffentlichen Raum ein Foto machen. Was ist nun wichtiger? Mehr Information über den öffentlichen Raum oder irgendwelche undurschaubare "Datenschutzanliegen"? NZZ



Ich glaube 20Minuten hat herausgefunden, weshalb die einen kein Google Street View wollen. Sie wollen, dass man nich sieht, wer hinter welche Ecke pisst!



Samstag, August 22, 2009
Freitag, August 21, 2009
Wie rechnet man PS in kW um?
Ich habe mich immer gewundert, weshalb denn Google PS nicht in kW umrechnen kann, denn das Eergebnis von "1630 ps in kw" ist nur zu Suchresultatseite. Die richtige Variante ist "1630 horsepower" ... und nur genau das geht!
Donnerstag, August 20, 2009
Verkehrsdelikte in Google Street View ?
In Schöfflisdorf wird häufig zu schnell gefahren. Besonders die Fahrzeuge aus Richtung Zürich nehmen die Linkskurve am Dorfeingang oft zu schwungvoll und schneiden dabei die Kurve, so dass aus dem Dorf kommende Linksabbieger in Richtung Altenbuckstrasse gefährdet werden.
Kein Wunder schaffte es Google Street View einer dieser Kurvenschneider festzuhalten: LKW Nr. 16 der Verzinkerei Galvaswiss, Aarberg fährt ohne Grund deutlich über der Mittelmarkierung. Vielleicht sollte diese Firma ihren LKW Fahrern einmal mitteilen, dass auf schweizer Strassen anständig gefahren wird und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden sind.
Labels:
Google,
Google Maps,
Google Street View,
GPS
Dienstag, August 18, 2009
Street View in der Schweiz !

Ich will nur schauen, wo meine heutige Ausfahrt hingeht und bemerke, dass das Männchen oben links in Google Maps nicht mehr weiss oder sondern gelb ist. Kann das war sein? Geht nun Street View? Einfach mal das Männchen auf die Karte ziehen und schauen, wo es denn überall blau wird und ... siehe da: es geht! Der Tagesanzeiger hat es auch bemerkt.
Labels:
Google,
Google Maps,
Google Street View,
GPS
Sonntag, August 16, 2009
Vor einem Jahr ...
... war ich in Schweden unterwegs. Diese Bild zeigt die Eingangshalle der alten Universität von Uppsala. Mir gefällt diese Foto als Komposition.
Sonntag, August 09, 2009
Aus der Schweizerischen Eisenbahngeschichte
Ich habe kürzlich das Freilichtspiel Das dritte Gleis besucht, wo ein Stück Eisenbahngeschichte aus dem 19 Jh. erzählt wird, das vielleicht nicht alle auf Anhieb verstanden haben. Dabei geht es um eine der grössten Pleiten in der Schweizerischen Industriegeschichte, an der vor allem auch die öffentliche Hand beteiligt war - die Stadt Winterthur musste noch bis 1954 Schulden der pleite gegangenen Eisenbahngesellschaft bezahlen.
Hier die Geschichte der Schweizerischen Eisenbahnen in mit Fokus auf die Schweizerische Nationalbahn in Kurzfassung:
1845 erreichte die erste Eisenbahn die Schweiz bei Basel. 1847 eröffnete die Nordbahn (Spanischbrötlibahn) die Strecke Zürich-Baden, dann wurde nicht mehr weiter gebaut, weil das Geld ausgegangen war. Mit privater Finanzierung hautpsächlich aus dem Ausland entstanden fünf grosse Bahngesellschaften:
- Die Schweizer Centralbahn (SCB) mit der Stammstrecke Basel - Olten - Luzern
- Die Schweizerische Nordostbahn (NOB) mit der Stammstrecke Romanshorn - Winterthur - Zürich - Aarau
- Die Vereinigten Schweizerbahnen (VSB) mit Hauptsitz in St.Gallen, welche die Nordostschweiz bediente
- Die Jura-Bern-Luzern-Bahn (JBL) mit Strecken im Jura und der Verbindung Bern-Luzern
- Die Suisse Occidentale (SO) mit Strecken in der Westschweiz
Mit der beginnenden Industriealisierung in der Mitte des 19 Jh. wünschte sich Winterhtur mehr unabhängigkeit von Zürich und dem gestandenen Bürgertum. Es sollte eine Volksbahn, die Schweizerische Nationalbahn (SNB) gebaut werden, die unabhängig von den bestehenden Bahngesellschaften vom Bodensee bis zum Genfersee fährt. Das Geld wurde von den anliegenden Städten und Gemeinden eingezogen. Die Bahn war nach nur vier Monaten Betrieb vom Bodensee bis Zofingen bankrott. Dafür gab es verschiedene Gründe:
- ungeeignete Streckenführung an den wirtschaftlich starken Zentren vorbei
- allgemeine Wirtschaftskriese nach dem Gründerkrach
- Schikane durch die bestehenden Bahngesellschaften, z.B musste die SNB zwischen Winterthur und Effretikon ein drittes Gleis neben die bereits bestehende aber nicht ausgelastete Doppelspur der NOB bauen. => Thema des Freilichtspiels
(Das Gleis wurde nach Übernahme der SNB durch die NOB wieder abgebaut, hätte aber heute sicherlich einen grossem Nutzen!) - Konkurenz durch die anderen Bahne, im besonderen durch die NOB auf der Verbindung Winterthur - Baden.
Nach dem Eisenbahngesetz von 1872 musste der Güterverkehr zwingend über die kürzeste Verbindung geleitet werden. Die SNB Strecke über Kloten - Seebach - Wettingen war zwar kürzer als die bestehende NOB Verbindung über Zürich, doch die NOB baute noch vor der Eröffnung der SNB die Schipkapasslinie um eine noch kürzere Verbindung zu schaffen. die Strecke war so unmöglich trassiert, dass sie bereits 1936 wieder eingestellt wurde.
Nach dem Nationalbahndebakel und um den Einfluss ausländischer Banken beim Bau der Alpentransversalen einzudämmen sah man ein, dass es vielleicht doch besser wäre, die Bahnen zu verstaatlichen. Mit einem Rückkaufgesetzt wurden die Bahnen in Bundesbesitz gebracht, so dass sie 1902 als SBB den Betrieb weiterführen konnten.
Blogeinträge zum Freilichtspiel "Das dritte Gleis":
siebensachen: Grounding oder das dritte Gleis
Bahnonline.ch: Winterthur im Nationalbahnfieber: «Das dritte Gleis»
Mittwoch, August 05, 2009
Von Georgiern und Polizeihunden
Ausgerechnet in Schöfflisdorf wird ein Billettautomatenknacker auf frischer Tat am Bahnhof ertappt und bei seiner Flucht von einem Polizeihund gestellt. polizeinews.ch Tagesanzeiger
Abonnieren
Posts (Atom)















