Donnerstag, Februar 03, 2011

Haushaltslöcher bei den Bundesstaaten der USA

Nicht nur in der EU stehen Staaten vor dem Bankrott, sondern auch in den USA. Zwar können die amerikanischen Staaten per Gesetz gar nicht Pleite werden, aber die Löcher in den Kassen sind beängstigend. Wenn gespart wird, passiert das an solchen Orten, wie öV, Sozialleistungen, Bildungswesen etc.


Diese Grafik ist von SPON. Die roten Staaten sind besonders löchrig. Erstaunlicherweise ist Kalifornien in der Riege nicht einmal führend, das Defizit beträgt dort "nur" gerade mal ein Drittel des Gesamthaushaltes, dafür wird aber auch nicht gespart. Nevada liegt vorn, wo beinahe die Hälfte der Ausgaben nicht gedeckt sind und die Arbeitslosigkeit 15% beträgt. In New Jersey beträgt das Loch in der Kasse 37,4 % des Gesamthaushaltes. 

Unter den gesunden Staaten ist Indiana zu finden, wo das Defizit nur gerade 2% des Haushalts entspricht, oder dann West Virginia mit 4,1% und Montana mit 4,3%. In West Virginia wird trotzdem ein rigoroser Sparkurs gefahren, die anderen beiden Beispiele haben das nicht nötig. Montana dürfte grosse Einnahmen aus dem Kohlebergbau und der Ölgewinnung haben. 

Mit tiefen Arbeitslosenquoten können Bundesstaaten wie die beiden Dakotas (3,8% - 4,3%) und Vermont (5,7%) auftrumpfen. Am schlechtesten sieht es an der Westküste aus, wo einmal mehr Nevada führend ist.  

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