Sonntag, September 18, 2005

Eine lange Reise nach Graz

Eigentlich wollte ich gemütlich nach Graz in der Steiermark fahren. Von Zürich gibt es einen direkten Zug nach Graz, aber so einfach wurde mir die Sache nicht gemacht. Wegen Unwetterschäden ist die Arlbergbahn unterbrochen. Die Züge fahre innerhalb Österreichs nach Fahrplan, zwischen Bludenz und Landeck ist Busersatzverkehr. Die internationalen Verbindungen haben eine Stunde Verspätung.

Keine Chance von Schöfflisdorf aus den Anschluss zum direkten Zug in Österreich zu erreichen, da so früh am Morgen einfach keine Zug nach Bludenz fahren will. Eine neue Idee entsteht:

Mit dem Auto bin ich morgens um fünf nach Mörschwil gefahren. Dort kann ich nämlich mein Auto drei Tage am Bahnhof stehen lassen ohne Parkgebühr zu bezahlen. Um sechs Uhr steige ich dann in den Rheintalexpress, der mich nach St. Margrethen bringt.


Ein ÖBB Vorortstriebzug mit alten Polstern bringt mich nach Bregenz.


In Bregenz stege ich in den EC Raiffeisen Capital Management ein, der mich nach Bludenz bringt. Wieso muss nun auch noch mit Namen von Zügen Werbung gemacht werden ?


Umsteigen in Bludenz. Die Busse fahren über den Arlberg nach Landeck.


In Landeck gibt es als erstes ein Frühstück in der Bäckerei am Bahnhof. Die hat sicher noch selten soviele Gäste gesehen, wie seit der Sperrung der Arlbergbahn.


Weiter geht es mit komfortablen Erstklasswagen der ÖBB über Innsbruck - Wörgl - Schwarzach-St.Veit nach Bischofshofen. Hier wieder Schienenersatzverkehr nach Selzthal. Von Selzthal geht es dann mit alten Wagen noch den Rest bis nach Graz.


Der Bahnhof von Graz gesehen vom ...


... futuristischen Ibis-Hotel am Bahnhofplatz.

Auch in Graz muss ich nochmals den Schienenersatzverkehr bemühen: das Fest Aufsteirern legt den Tramverkehr in der Innenstadt lahmgelegt.

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