Dienstag, März 15, 2011

Japan nach dem Erdbeben

Das ist alles irgendwie schauerlich:

Samstag, März 12, 2011

Europäische Organisationen

Wie ist das nun schon wieder mit den Europäischen Organisationen:

Mittwoch, März 09, 2011

Google 404 Error

Hat schon jemand einmal einen Google 404 Error gesehen ?

Der sieht so aus und kann mit diesem Link erzeugt werden.

Sonntag, März 06, 2011

Autoindustrie: Nach der Krise neu verteilt

Passend zum Autosalon in Genf ein Thema, das zum Denken anregen soll:

Letztes Jahr wurden wahrscheinlich weltweit 57 Mio Neuwagen verkauft. Jedes Jahr sind es ungefähr 5% mehr, darauf hatte auch die Wirtschaftskrise nicht wirklich einen Einfluss - einzig 2009 ging die Produktion weltweit 2% zurück, was aber schon letztes Jahr wieder aufgeholt wurde:


Während der Absatz in Nordamerika und in Westeuropa leicht abnimmt, ist der Hunger nach Autos in China ungebremst. Die Zunahme beträgt in den letzten drei Jahren durchschnittlich 30% !





Vor der Wirtschaftskrise wurden die meisten Autos in den USA und in Westeuropa verkauft
(Zahlen 2000 - 2007):

 

Nach der Krise verlagerten sich die Verkäufe nach China, Indien und Brasilien
(geschätzte Zahlen für 2010):



Quelle: Scotia Bank Group

Donnerstag, März 03, 2011

Vor 25 Jahren: "Corona" blockiert Rheinschifffahrt in Basel

In der Schweiz gab es vor 25 Jahren einen Zwischenfall, der ähnlich der gekenterten "Waldhof" für längere Zeit die Schifffahrt auf dem Rhein sperrte - allerdings ganz am oberen Ende des schiffbaren Teils, so dass die Beeinträchtigung etwas weniger tragisch war. Am 28. September 1984 geriet der mit Tonerde beladene Leichter "Corona" und das Schubschiff "Vogel Gryff" bei der mittleren Brücke in Schwierigkeiten und sank. Die Schifffahrt war für beinahe drei Wochen gesperrt.

2fc0b77c-9ba6-4e30-89f2-2f65c8ab4ae3

Die Stelle bei der Mittleren Brücke ist schwierig zu befahren, weshalb hier bereits früher Unfälle verursacht wurden. Im Jahr 1958 erleidet die MS Birsigtal einen Maschinenschaden und sank an der gleichen Stelle. Binnenschifferforum




Mittwoch, März 02, 2011

Die grössten Containerhäfen der Welt

Link zur Google Map

Die grössten Containerhäfen der Welt konzentrieren sich in China und Südostasien, wo offenbar die Konsumgüter der Welt hergestellt werden. Die Verteilung erfolgt über die Asien-Europa Route nach den Nordeuropäischen Häfen und über den Pazifik nach Los Angeles an der US Westküste. Die US Ostküste wird auf dem Landweg mit Produkten aus Asien versorgt und auf dem Seeweg mit Produkten aus Europa.


Die nachfolgende Grafik von Maersk zeigt, was alles in den Containern transportiert wird. Mehr als 90% aller Güter des Welthandels werden in Containern transportiert. Selbst Schnittblumen reisen heute billig im Kühlcontainer auf dem Schiff statt mit der teuren Flugzeug..



Hier noch einige Bilder mit Zahlen. Die Häfen sind bei den folgenden Grafiken zu Wirtschaftsregionen zusammengefasst. Bei diesen Zahlen folgt Hong Kong hinter LA und den Häfen in den Beneluxländern. 









Maersk: neue grössere Containerschiffe

Vor drei Jahren ging das letzte der acht Emma-Maersk-Klasse Schiffe in Betrieb und schon bestellt die Rederei zehn Schiffe der noch grösseren Drei-E Klasse bei Daevoo, Südkorea. Sie können bei gleicher Länge wie die Emma Maersk hat 16% mehr Container mitnehmen.


Die Schiffe werden von Anfang an für eine tiefere Fahrgeschwindigkeit (Slow Steaming) ausgelegt. Die Geschwindigkeit wurde von den 25 Knoten bei der Emma Klasse auf 20 Knoten reduziert. Dadurch kann der Rumpf breiter und im Querschnitt rechteckiger werden, so dass mehr Container Platz finden. Weiterer Platz wurde geschaffen in dem die Brücke von der Schiffsmitte nach vorne gerückt wurde. Die bessere Sichtlinie erlaubt die Container höher zu stapeln und die kleinere Maschinenanlage schafft noch mehr zusätzlichen Raum - am besten zu sehen in dieser Animation:




Der Maschinenraum befindet sich nicht mehr unter der Brücke sondern in einem eigenen Maschinenhaus im hinteren Teil des Schiffs. Neu werden zwei kleinere MAN Motoren an Stelle des riesigen Sulzer Wartsilä Motors treten. Die kleineren Motoren sind extra langhubig und laufen langsamer. Die Auspuffgase werden durch eine Abgasturbine und einen Abhitzekessel geleitet. Die gewonnene elektrische Energie wird für die Versorgung des Schiffes und als zusätzliche Antriebsenergie genutzt.





Schiffe in der Grösse der Emma Maersk Klasse und der Drei-E Klasse können nur auf der Asien Europa Route eingesetzt werden. Einzig neun Häfen verfügen über Containerbrücken, welche die über fünfzig Meter breiten Schiffe entladen können.

Triple e-infographics - Route


Über die neue Schiffsklasse von Maersk gibt es eine eigene Website www.worldslargestship.com.
Die Seite kann ich empfehlen - im besonderen die Animationen sind nett gemacht. Selbst bei der Entsorgung haben die Animatoren kräftig in die Tasten gegriffen:

Donnerstag, Februar 03, 2011

Haushaltslöcher bei den Bundesstaaten der USA

Nicht nur in der EU stehen Staaten vor dem Bankrott, sondern auch in den USA. Zwar können die amerikanischen Staaten per Gesetz gar nicht Pleite werden, aber die Löcher in den Kassen sind beängstigend. Wenn gespart wird, passiert das an solchen Orten, wie öV, Sozialleistungen, Bildungswesen etc.


Diese Grafik ist von SPON. Die roten Staaten sind besonders löchrig. Erstaunlicherweise ist Kalifornien in der Riege nicht einmal führend, das Defizit beträgt dort "nur" gerade mal ein Drittel des Gesamthaushaltes, dafür wird aber auch nicht gespart. Nevada liegt vorn, wo beinahe die Hälfte der Ausgaben nicht gedeckt sind und die Arbeitslosigkeit 15% beträgt. In New Jersey beträgt das Loch in der Kasse 37,4 % des Gesamthaushaltes. 

Unter den gesunden Staaten ist Indiana zu finden, wo das Defizit nur gerade 2% des Haushalts entspricht, oder dann West Virginia mit 4,1% und Montana mit 4,3%. In West Virginia wird trotzdem ein rigoroser Sparkurs gefahren, die anderen beiden Beispiele haben das nicht nötig. Montana dürfte grosse Einnahmen aus dem Kohlebergbau und der Ölgewinnung haben. 

Mit tiefen Arbeitslosenquoten können Bundesstaaten wie die beiden Dakotas (3,8% - 4,3%) und Vermont (5,7%) auftrumpfen. Am schlechtesten sieht es an der Westküste aus, wo einmal mehr Nevada führend ist.  

Dienstag, Januar 25, 2011

Vornamen

Lara und Luca schwingen in der Schweiz oben auf, in Deutschland tritt gerade Mia den Siegeszug an. England scheint gerade auf der Olivia-Oliver-Welle zu surfen und  Jelena und Sascha sind in Russland nach wie vor unantastbar.

Mädchen
Map of Europe with Most Popular Given Female Names per Country

Knaben
Map of Europe with Most Popular Given Male Names per Country

Samstag, Januar 22, 2011

Schiff gegen Brücke

Viele haben wahrscheinlich dieses Video schon mal gesehen:



Hier der Hintergrund dazu:
Das Motorschiff WINDOC war am 11. August 2001 mit einer Ladung Weizen unterwegs auf dem Wellandkanal zwischen dem Ontariosee und dem Erisee. Das Getreide wurde in Thunder Bay geladen und war für Montreal bestimmt. Als das Schiff die Allenburg Bridge passierte senkte der Bediener der Kanalgesellschaft die Hubbrücke irrtümlicherweise auf das Schiff ab. Es stellte sich später heraus, dass der Bediener kurzfristig für eine Extraschicht aufgeboten worden ist, obwohl er zuvor Alkohol und Medikamente zu sich genommen hatte.

Ort des Unfalls

Montag, Januar 17, 2011

iPad und der Schreck von iTunes

Eigentlich sollte hier "in eigener Sache" stehen. Neuerdings meldet sich iTunes immer mit dieser Meldung:


Der Hintergrund war dass ich versucht habe dem iTunes beizubringen, dass es seine Daten auf der D-Partition haben soll und nicht auf der C-Partition weil diese wieder einmal am Überlaufen war. Ich versucht dem Programm einen neuen Pfad anzugeben und habe die Daten, welche ich vermutete, dass sie von iTunes stammen dorthin kopiert. Seitdem funktioniert das irgendwie nicht mehr richtig und das iPad reagiert mit dieser dämlichen Fehlermeldung. Habe immer gedacht, es sei einfacher mit den Apfelsachen, bis jetzt wurde ich aber irgendwie vom Gegenteil überzeugt, was ich zuletzt erwartet habe.  

Freitag, Januar 14, 2011

Journalistische Schwierigkeiten mit einem gekenterten Tankschiff

Bei der Loreley ist das Tankmotorschiff Waldhof gekentert, das mit rund 2400 Tonnen Schwefelsäure beladen ist. Bei dem tragischen Unfall sind wahrscheinlich zwei Schiffsleute ums Leben gekommen. Das Schiff liegt mit der Backbordseite (für Nicht-Seefahrer "linken Seite") auf Grund, so dass die Steuerbordseite (für Nicht-Seefahrer "rechte Seite") auf der ganzen Länge über der Wasserlinie liegt.

Die Journalisten ringen mit der Sprache genau so schwer um die Lage des Schiffes, wie die Bergungsmannschaften. Gestern im Fernsehen trieb der Tanker im Rhein, obschon ich mir nicht so genau vorstellen kann, dass sich das Schiff auf Grund des Rheins noch stark bewegt. Bei der FAZ und vielen anderen Medien ist die dpa Agenturmeldung zu lesen, wo unter anderem steht:
Das 110 Meter lange Tankmotorschiff lag auf der Backbordseite im Rhein, große Teile des Steuerhauses, der Wohnung und der Laderäume waren versunken.
Das Schiff liegt immer noch auf Grund also ist lag und waren in der Vergangenheitsform schon mal falsch. Wie ein Schiff auf der Backbordseite im Rhein liegen kann ohne dass es versunken ist entzieht sich meiner Kenntnis. Auch die Formulierung um den Laderaum ist seltsam, denn der umfasst eigentlich das ganze Schiff.



Hier noch ein Bild der Waldhof in besseren Zeiten beim Laden von Salzsäure im Bayer-Werke in Hohenbudberg bei Krefeld. Auf der Unglücksfahrt war die Waldhof von BASF-Ludwigshafen nach Antwerpen unterwegs.

Noch mehr Bilder aus besseren Zeiten:



Update 25.1.2010
Das Schiff liegt immer noch gekentert im Fluss. Der bergwärts fahrenden Verkehr wurde am Mittwoch nach über zwei Wochen Unterbruch wieder aufgenommen, wobei den mehrgliedrigen Schubverbänden Schlepper vorgespannt werden um die Manövrierfähigkeit zu verbessern. 

Der talwärts fahrende Verkehr ist immer noch eingestellt, da bei einer Kollision mit dem Wrack eine grosse Explosionsgefahr bestünde weil auslaufende Salzsäure sofort mit Wasser reagieren würde. Flussabwärts fahren die Schiffe dreimal schneller als bei Bergfahrt um die Manövrierfähigkeit zu behalten. Mittlerweile würden bereits 300 Schiffe auf die Durchfahrt warten. Die Talfahrt dürfte erst in ca. zwei Wochen wieder frei gegeben werden.

Seit Samstag 22.1 ist der Schwimmkran "Atlas" in Position, am Sonntag folgte der zweite mit dem Namen "Grizzly". Die Bergung wird von der holländischen Spezialfirma Mammouet durchgeführt, welche auch das russische Atom-U-Boot Kursk gehoben hatte. Die Bundesstraße nahe der Unglücksstelle wurde über das Wochenende für jeglichen Verkehr gesperrt um Schaulustige abzuhalten. 

Die drei für die Bergung notwendigen Schwimmkräne "Atlas", "Grizzly" und "Amsterdam". 
Im Hintergrund ist oben rechts die gekenterte "Waldhof" sichtbar, vorne fährt ein Schiff
im Geleit eines Schleppers vorbei.


Sonntag, Januar 09, 2011

DuckDuckGo - eine Suchmaschine mit Potential

In den letzten Jahren ist selten eine Suchmaschine aufgetaucht, die in irgendeiner Weise an Google herangekommen wäre. Kürzlich bin ich über DuckDuckGo gestolpert. Diese Suchmaschine präsentiert relevante Resultate in einer übersichtlichen Weise und verzichtet auf die Speicherung von Nutzerdaten.

Samstag, Januar 08, 2011

Fahrräder mit Dampf!

Erstaunlich viele Leute versuchen sich an Dampffahrrädern:


Dampffahrrad von Robert V Grosse c. 1984. Saskatoon, Saskatchewan Kanada - eine Replica eine viktorianischen Modelles.


Dampfvelo aus Skandinavien - scheint etwas unbequem zu sein.


Etwas OT - ein Dampfroller

Piratenattacken

Um die Piratenattacken vor Somalia ist es in den Medien ruhig geworden, was aber nicht heisst, dass sie nicht mehr da sind. Im Gegenteil, die Piraten haben ihr Wirkungsgebiet ausgedehnt, das mittlerweile bereits bis zu den Seychellen reicht.

2011 wurde bereits der algerische Bulk Carrier BLIDA und ein Chemie Tanker vor der Küste Omans überfallen. Es wird vermutet, dass die Priaten mittlerweile sieben gekapperte Schiffe als Mutterschiffe für ihre Überfälle einsetzen. Zurzeit sind 25 Schiffe und 601 Seeleute in der Gewalt der Piraten.

Quellen:
gCaptain
Global Defence

Mittwoch, Dezember 22, 2010

LKW der extra Klasse

Diese 120 t schweren LKW sind im Untertagebau in der schwedischen Eisenerzgrube Malmberget tätig. Sie wurden vom finnischen Hersteller Sisu gebaut.


Samstag, Dezember 18, 2010

Qantas A380 Triebwerke (8)

Nach den neusten Erkenntnissen von Rolls Royce dürfen die Trent 972 Triebwerke nur 75 Mal unter Vollast eingesetzt werden, bevor sie einer Revision unterzogen werden müssen. Da Qantas aber auf die zusätzliche Leistung der Triebwerke für die Flüge Los Angeles - Sydney angewiesen ist, bereitet die Fluggesellschaft eine Klage gegen Rolls Royce vor. Spiegel

Hier noch ein Bild des Innenlebens des Trent 972 Treibwerkes, das beim Zwischenfall von Singapur versagt hat. Wahrscheinlich überhitze sich in Folge des Ölbrandes die Welle der Mitteldruckturbine. Dies führte dazu, dass die Turbinenscheibe ("IP Turbine" im Bild) auf Überdrehzahl kam und barst.





  

Sonntag, Dezember 05, 2010

Weshalb das Lexikon verstaubt ist ?

Schon mal gewundert, weshalb sich niemand mehr ein 30-bändiges Lexikon kauft? Der Vergleich der Inhalte von klassischen Enzyklopädien und Wikipedia dürfte klar sein:

Samstag, Dezember 04, 2010

China: Neuer Geschwindigkeitsrekord 486,1 km/h

In China erreichte ein nicht modifizierter CRH 380A Zug eine Geschwindigkeit von 486,1 km/h. Dies ist die höchste erreichte Geschwindigkeit für ein Serienfahrzeug. Dieser Rekord lag zuvor bei 403,7 km/h und wurde vom Siemens Velaro in Spanien auf der Strecke Lerida - Madrid aufgestellt.

Die Chinesen stellten den Rekord auf der Strecke Peking - Schanghai bei einer Testfahrt am 3. Dezember. Mit solchen Geschwindigkeiten würde die Reisezeit für die ganze Strecke nur 5 Stunden betragen.

Der CRH 380A ist ein 8-teilige Hochgeschwindigkeitszug, der in China gebaut wird. Er basiert auf dem Kawasaki E2-1000, welcher in Japan auf den Shinkansen Strecken eingesetzt wird, hat aber Drehgestelle des Siemens Velaro Zuges. 2010 sollen 40 Stück abgeliefert werden. Jeder Zug kostet 28 Mio $. Die Leistung beträgt 8.8 MW (11'800 PS).

Donnerstag, Dezember 02, 2010

Qantas A380 Triebwerke (7)

Der Triebwerksschaden des Qantas Flug QF32 Singapur - Sydney scheint halbwegs geklärt zu sein. Auf den Seiten des Australischen Büros für Transportsicherheit ist die Sicherheitsempfehlung AO-2010-089-SR-012 veröffentlicht worden, welche auf eine mangelhaft gefertigte Rohrleitung im Rolls Royce Triebwerk hinweist.   Sie diente der Zuführung von Schmieröl zum Lager zwischen Hoch- und Mitteldruckturbine.

Die Ansenkung eines Rohrstutzen mit zirka 15 mm Durchmesser wurde nicht mittig vorgenommen, so dass die Wandstärke des Teils zu dünn wurde und durch einen Ermüdungsbruch versagte. Das an der Stelle austretende Öl entzündete sich und führte zu einer Überhitzung der Mitteldruckturbinenscheibe.

Leider ist die Qualitätssicherung der einstmals renommierten Rolls Royce nicht mehr in der Lage dafür zu sorgen, dass ein solch offensichtlich mangelhaftes Werkstück nicht in ein Triebwerk eingebaut wird sondern auf den Schrott wandert.


Bild des Schmierleitungsstutzen, der versagt hat. Die nicht zentrische
 Senkung ist sichtbar, welche zum Versagen des Teils führte