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Donnerstag, Oktober 20, 2011

Wenn die wilden Tiere in Ohio los sind

In Zanesville, Ohio hat sich ein 61-jähriger Farmer erschossen, zuvor hat er aber noch die Käfige seiner Sammlung wilder Tiere geöffnet. Die meisten der 56 wilden Tiere wurden von Polizisten auf dem Anwesen erschossen. Es befanden sich darunter 18 tiger, 17 Löwen, 3 Puma, 6 Schwarzbären, 2 Grislybären und 1 Pavian. Ein Wolf und ein Affe würden noch vermisst.

Wahrscheinlich kam es zu dieser Tat weil ein neues Gesetz die Wildtierhaltung in Ohio stärker reguliert und die Haltung der Tiere für den Besitzer verboten hätte. Die Tiere wurden in kleinen Käfigen gehalten und es wären immer wieder Verstösse gegen den Tierschutz gemeldet worden.

Businessweek

Donnerstag, Februar 03, 2011

Haushaltslöcher bei den Bundesstaaten der USA

Nicht nur in der EU stehen Staaten vor dem Bankrott, sondern auch in den USA. Zwar können die amerikanischen Staaten per Gesetz gar nicht Pleite werden, aber die Löcher in den Kassen sind beängstigend. Wenn gespart wird, passiert das an solchen Orten, wie öV, Sozialleistungen, Bildungswesen etc.


Diese Grafik ist von SPON. Die roten Staaten sind besonders löchrig. Erstaunlicherweise ist Kalifornien in der Riege nicht einmal führend, das Defizit beträgt dort "nur" gerade mal ein Drittel des Gesamthaushaltes, dafür wird aber auch nicht gespart. Nevada liegt vorn, wo beinahe die Hälfte der Ausgaben nicht gedeckt sind und die Arbeitslosigkeit 15% beträgt. In New Jersey beträgt das Loch in der Kasse 37,4 % des Gesamthaushaltes. 

Unter den gesunden Staaten ist Indiana zu finden, wo das Defizit nur gerade 2% des Haushalts entspricht, oder dann West Virginia mit 4,1% und Montana mit 4,3%. In West Virginia wird trotzdem ein rigoroser Sparkurs gefahren, die anderen beiden Beispiele haben das nicht nötig. Montana dürfte grosse Einnahmen aus dem Kohlebergbau und der Ölgewinnung haben. 

Mit tiefen Arbeitslosenquoten können Bundesstaaten wie die beiden Dakotas (3,8% - 4,3%) und Vermont (5,7%) auftrumpfen. Am schlechtesten sieht es an der Westküste aus, wo einmal mehr Nevada führend ist.  

Donnerstag, September 16, 2010

Delaware goes Tea Party

Das kleine Delaware hat Christine O'Donnell für den Senat gewählt. Die ultra rechte Tea Party Kandidatin wird dafür sorgen, dass die Republikaner im Senat nicht die Mehrheit haben werden. Süddeutsche

Mittwoch, September 15, 2010

USA als Weltmacht am Ende ?

Vielleicht ist die amerikanische Hegemonie schon bald am Ende. Die USA scheint offensichtlich kein Geld mehr zu haben um ihre internationalen Kriege zu führen. Außerdem akzeptiert die Bevölkerung immer weniger die Waffengänge im Ausland - ähnlich wie in Europa. FAZ

Aus meiner Sicht gehört die Zukunft China und Schwellenländern wie z.B. Brasilien. Nordamerika und Westeuropa scheinen an einer Art "Wohlstandsbegrenzung" hängen geblieben zu sein, wo keine realen Werte mehr sondern nur noch virtuelle Werte erzeugt werden, die besonders blasenanfällig zu sein scheinen.

Samstag, Mai 22, 2010

Route 66 - ein amerikanischer (Alb)traum

Vielleicht hat einer von euch schon mal davon geträumt mit einem Auto älteren Jahrgangs stilvoll durch Amerika zu fahren. Drei Sachsen hatten diesen Traum auch und haben dabei einen Film gedreht, der hilft mi amerikanischen Klischees aufzuräumen. Sie sind mit einem 74er Cadillac losgefahren und haben 4000 Meilen zurückgelegt - sofern sie nicht das auto im Stich gelassen hat. Ganz nebenbei ist auch noch der erste Open Source Film Deutschland entstanden. Spenden sind willkommen hier.



Der Film hat mir gefallen, bis auf einige Längen, wie z.B. in der U-Bahn in Washington und der sehr unterschiedlich laute Soundtrack.

Der Film ist auch lehrreich für Leute, welche das erste Mal nach Amerika reisen und noch nicht wissen, wie es läuft.

Hier meine Empfehlungen, die ich den Sachsen auf den Weg gegeben hätte auf die Gefahr hin, dass ich neue Klischees verbreite:
  1. Wer ein gebrauchtes Auto kauft oder in Langzeitmiete nimmt, tut gut daran, das Objekt von jemandem Beurteilen zu lassen, der etwas von amerikanischen Autos versteht. Autohändler und Vertragswerkstätte ziehen Euch gnadenlos über den Tisch.
  2. In Amerika machen die meisten Leute keinen präventiven Unterhalt an ihren Autos, sondern reparieren lediglich die gerade auftretenden Defekte. Wer längere Reisen plant muss unbedingt versuchen jemanden zu finden, der him hilft das Auto richtig zu warten und für die lange Reise vorzubereiten.

  3. Die Amerikaner fahren mit ihrem Wagen selten richtig lange Distanzen. Wenn sie das tun und es sich leisten können, fahren sie nicht mit dem eigenen Wagen sondern mit einem Mietwagen. Diese sind technisch problemlos.

  4. Ein  kostengünstiges Auto verlangt oft etwa den halben Kaufpreis für die nötigsten Reparaturen.

  5. Abschleppdienst lässt sich in der Zivilisation schnell organisieren. Entweder beim Auto warten bis ein Abschleppwagen vorbeifährt oder persönlich in die nächste Garage gehen. In abgelegenen Gebieten ist es schwieriger, deshalb ist es wichtig, dass einem das Auto nicht gerade hier im Stich lässt.

  6. Bei der Übernahme eines gebrauchten Wagens empfiehlt es sich folgende Arbeiten zu machen (ausser man ist ganz sicher, dass der Verkäufer schon getan hat: Ölwechsel, Getriebeölwechsel, neuer Luftfilter, neuer Kraftstofffilter, neue Keilriemen.

  7. Für viele Reparatur- und Unterhaltsarbeiten wie Ölwechsel, Reifen, Batterie etc. ist Wallmart die beste und billigste Anlaufstelle. Ist normalerweise auch am Samstag und Sonntag geöffnet. Am Sonntag morgen ist eine gute Zeit, wo man meist nicht lange warten muss. Es funktioniert wie bei den meisten anderen Betrieben: ohne Anmeldung hinfahren und warten bis die Arbeit gemacht ist.

  8. Bei alten Fahrzeugen bei jedem Tankstopp das Öl kontrollieren. In der Regel muss spätestens bei jedem zweiten Tankstopp etwas nachgeschüttet werden. Auf die richtige Viskosität des Öls achten. Wer weniger schnell fährt, braucht weniger Öl. Immer eine Ölflasche als Reserve im Kofferraum haben.

  9. Wildes Campen ist in den USA verboten und lockt sehr schnell die Polizei an. Gilt auch für Wohnmobile und für Leute, die im Auto übernachten wollen. Beste Chance ist noch an Orten, wo 24 Stunden betrieb ist, wie z.B. auf dem Parkplatz von Wallmart.

  10. Die meisten Amerikaner halten auf langen Strecken das Lenkrad mit einer Hand unten in der Mitte und stützen diese auch noch auf die Knie ab.

  11. Im Verkehr nicht zu nahe auffahren. Die Bremsen gerade von alten Fahrzeugen sind meist sehr schlecht und bei Nässe greifen die harten Reifen schlecht. Bei stehenden Fahrzeugen nur so nahe heranfahren, dass man noch sieht, wo die Räder des Vordermanns auf dem Strassenbelag stehen - das ist der amerikanische Normalabstand in einer Kolonne.

  12. Nicht jemanden in Washington fragen, was es in New York zu sehen gibt. Die Chance, dass der Befragte noch nie in New York war, ist sehr gross. Viele Amerikaner legen im Alltag nur kurze Distanzen zurück. Wenn sie in die Ferien fahren, wählen sie eine All-inclusive-Kreuzfahrt.

  13. Wer mit den Auto unterwegs ist und New York besuchen möchte, geht am besten wie folgt vor: In Weehawken NJ pakren und mit der Fähre nach Manhattan übersetzen. Empire State Building, Times Square, Central Park und Ground Zero lassen sich in einem Tag besichtigen.

  14. Wer anstatt auf das Empire State Building im Rockefeller Center aufs Dach steigt, muss meistens weniger lange anstehen.

  15. Wer in Manhattan selbst Auto fahren will, macht dies am besten am Sonntag morgen. Die Strassen am Rand der Insel entlang können auch von ca. 10 Uhr bis 15 Uhr ohne grössere Probleme befahren werden. Die besten Verkehrsinfo sind hier und hier.

  16. Parken in Manhattan ist ein Alptraum und teuer. Preise siehe hier.

  17. Auf dem Land sind die Leute am Anfang kurz reserviert und dann sehr freundlich. Gilt nicht unbedingt in den Städten. Die beschriebene Gastfreundschaft konnte ich auch schon viele Male selber erleben.

  18. In Las Vegas sind die billigen Zimmer in den Motels zu finden, die nicht direkt am Strip liegen. Am Wochenende hat es mehr Leute als unter der Woche.
      
Meine Erfahrungen mit alten Autos in den USA habe ich 2001 mit einem 15 Jahre alten Chevy Suburban gemacht. Ich habe auch einige Zeit in Warteräumen von Werkstätten und an Strassenrändern verbracht und musste meine Ferienpläne ändern weil mein Burban mich gerade mal wieder im Stich gelassen hat. Wenn das Ding aber gute Laune hatte, blubberte es mich mit dem beruhigenden Sound eines 7,4 Liter Vergasermotors an - ein Geräusch das ich noch jetzt in den Ohren habe.

Die grösste Pleiten hatte ich am ersten Tag meiner New England Ferien, als sich der Motor zerlegte weil die Vertragswerkstatt ein falsches Öl einfüllte. Rechtsmittel hatte ich keine, also habe ich meinem Chevy einen Austauschmotor gespendet. Dieser wurde dann aber von meinem Nachfolger auch mit Erfolg zerlegt weil ebenfalls Punkt 8 der obigen Auflistung nicht befolgt wurde. 

Andere Erinnerungen habe ich an eine Fahrt durch Washington, wo wegen fehlender Batterieladung die Elektrik zu sterben beginnt. Meine Lichter werden immer dunkler und die Gurtwarnleuchte ist an, obwohl ich den Sicherheitsgurt trage, aber ich schaffe es noch auf den Parkplatz des Hotels.

Den Hinweis auf den Route 66 Film habe ich von Martin erhalten. 

Montag, Mai 17, 2010

New York City in dern 70er Jahren



Dieser Film hat mein Vater gedreht. Er zeigt New York im Jahr 1970, wo die Twin Towers noch im Bau waren und in Hoboken noch die Frachter anlegten.

Samstag, Mai 01, 2010

... oder doch eher Schwarz ?



Ich habe mich wahrscheinlich selten so im Titel vertan wie beim letzten Post. Unterdessen ist der Betriebsunfall auf der Deepwater Horizon in den Medien - in Europa fast stärker als hier. Der anfänglich als nicht besonders tragisch beurteilte Ölteppich breitet sich unaufhaltsam aus und wird übers Wochenende die Küste von Louisiana verschmutzen, vielleicht schlimmer als der Exxon Valdez Unfall.

Samstag, März 20, 2010

Nachlese St Patrick's Day

Mi dem grünen Zeugs vom St Patrick's Day kann ich nichts anfangen. Der Barman vom Steakhouse hat sich am besagten Tag schon bei mir entschuldigt, dass halt nur grünes Bier aus dem Zapfhahn kommen würde. In Chicago haben sie es übertrieben und sogar den Fluss grün eingefärbt. Die Aktion gibt es schon seit 43 Jahren. GreenChicagoRiver



Dienstag, März 09, 2010

Barringer Krater



Auch dieses Jahr bin ich wieder an diesem Loch vorbeigefahren ohne es anzuschauen:
Der Barringer Krater liegt etwa 10 km von der Route 66 entfernt. Wikipedia

Samstag, Februar 27, 2010

Wo kommt das Öl her?

Damit das auch wieder mal gesagt ist: Die USA ist der drittgrösste Erdölproduzent der Welt.

Die fünf Länder mit der weltweit grössten Erdölförderung sind:
  1. Russland
  2. Saudi-Arabien
  3. Vereinigte Staaten
  4. Iran
  5. China
Die Vereinigten Staaten produzieren 47% ihres eigenen Verbrauchs in den folgenden Staaten:
  1. Texas
  2. Alaska
  3. Kalifornien
  4. Louisiana
  5. North Dakota
Ein Viertel des US Erdöls stammt aus der Offshore Produktion im Golf von Mexiko, die zu Texas und Louisiana angerechnet wird.

Montag, Februar 15, 2010

Vom Grand Canyon wieder zurück

Am letzten Tag von unserem dreitägigen Wochenende mussten wir noch einige Kilometer bis Pueblo CO zurücklegen. Nach dem Aufstehen noch ein Bild vom Wigwam Motel ....

Wigwam Motel Holebrook

... bevor wie zum Versteinerten Wald (Petrified Forest) aufbrachen.

Petrified Forest N.P.

Danach stand uns noch eine lange Fahrt nach Hause bevor, die wir mit einer kurzen Rundfahrt durch Santa Fe auflockerten.

Grand Canyon

Wir haben gestern das Grand Canyon besucht. Ich bin schon das fünfte Mal hier und komme mir manchmal ein bisschen wie ein Tourguide vor. Trotzdem macht es mir immer wieder Freude. Immer wieder eindrücklich! Bei diesem Besuch ist es mit Abstand am wärmsten gewesen, weil der eklig kalte Wind fehlte.

Grand Canyon

Übernachtet wird in Holbrook AZ, gleich neben dem Wigwam Hotel.




Sonntag, Februar 14, 2010

Auf zum Grand Canyon



Wir nutzen das durch den Prasidents Day verlängerte Wochenende und fahren zum Grand Canyon. Auf dem Weg haben wir auch noch den Goosnecks States Park und das Monument Valley mitgenommen. Colorado ist etwa drei Viertel die Grösse von Deutschland, deshalb dauert es auch entsprechend lange bis wir an unserem Ziel sind.


Auf dem Weg zum Monument Valley kommen wir noch beim Four Corners Monument vorbei - der einzige Ort, wo in den USA vier Staaten zusammentreffen: Utah, Colorado, Arizona und New Mexiko. Eigentlich nicht wirklich besonders und mit 3 USD geüngend teuer.


Goosnecks State Park - eindrücklich aber wenig besucht.


Monument Valley - der Klassiker

Mittwoch, Dezember 16, 2009

Santa Train in Nordamerika

Nicht wirklich ein Christmas Train aber trotzdem erwähnenswert:

Einzug der Titanen Samichläuse in Jamesburg, NJ unter Fanfaren von Feuerwehr und Eisenbahn. Video

Samstag, April 18, 2009

Mc Donalds Zeichen ....


... können gefährlich sein: in Arizona wurde ein älteres Ehepaar von einem Mc Donalds Sign beinahe erschlagen. (suntimes)


Dienstag, November 04, 2008

Wahlnacht

Vor acht Jahren bin ich an der Bar in diesem Marriott Hotel in Pueblo gesessen und habe zugeschaut wie immer wieder die gleiche Schlagzeile unten über den CNN Bildschirm kroch: "Das Resultat wird bald bekannt sein" - sie kroch auch noch 24 Stunden später über den Bildschirm. Offenbar waren die Newsmaker auf alles gefasst nur nicht auf diese Patsituation.



In einem Jahr werde ich wahrscheinlich wieder an dieser Bar sitzen mit dem gleichen Auftrag wie vor acht Jahren: für die New Jersey Transit eine Lokomotive durch die Wüste fahren.

(Inspiriert bei JacoBlöks Artikel über die Wahlnacht)

Sonntag, Oktober 12, 2008

Zerstörungswut ?

Vielleicht wäre mal ein Besuch bei Sarah's Smash Shack fällig. Dort kann man gegen Geld eine Auswahl von Dingen an die Wand schmeissen - natürlich nur in Schutzleidung, Helm und Gesichtsvisier wie sich das in den USA gehört. Die Scherben der geschmissenen Dinge werden von wohltätigen Organisationen zu Mosaik weiterverarbeitet.
  
  

Die Ami's haben Freude dran:
I have to admit I was super skeptical that this would be fun, especially after having to suit up in a Dickies jumpsuit and don combat boots. But once I was in a room with my co-workers and the glass was flying, I had a great time. It was the equivalent of primal screaming. We went a little crazy on how much we bought to smash - 4 of the mystery boxes, a pile of plates, a bunch of the "boomerang" vases and some assorted sports related memorabilia. The mystery boxes were a lot of fun because they had a bunch of dishware, including cups and saucers which were fantastic to throw. We also liked throwing the plates discus-like into the wall. But the boomerang vases were my fave - they really tended to bounce back at you, which was horrifying and exilarating at the same time. yelp
More Pictures

Freitag, August 15, 2008

Einstürzende Altbauten

Ich bin im letzten Oktober noch vor diesem Steinbogen
im Arches Nationalpark gestanden:

Am 5. August ist der Bogen eingestürtzt und sieht jetzt
nur noch so aus:


(Ausnahmseise hatte meine Mutter nicht ganz Unrecht mit dem Hinweis, dass das ja einstürzen könnte, wenn wir drunter stehen ;-)

Welt
GeoTimes

Dienstag, Juli 22, 2008

Obdachlose Amerikaner

Hossli.com » Tiefer Fall in die Obdachlosigkeit:
"Nie mehr seit der Depression der Dreissigerjahre verloren so viele Amerikaner ihr Haus. Um 53 Prozent war im Juni die Zahl der Enteignungen gegenüber dem Vorjahr gestiegen."
Obdachlose Amerikaner leben in Zeltstädten ähnlich wie in Asien. Die Geschichte wiederholt sich.

Donnerstag, Juni 26, 2008

Zerstörung in Szene gesetzt

In Las Vegas wurde am 13. März 2007 das Stardust Casino gesprengt. Auch das lässt sich zu einer publikumswirksamen Show umsetzen.