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Mittwoch, September 02, 2009

Schleinikon zieht Unfälle an

Kaum zu glauben. Auf dem Gebiet unserer Nachbargemeinde Schleinikon gibt es innerhalb drei Tagen zwei Unfälle, die es in die Zeitung schaffen. Zuerst überschlägt sich ein Smart mit Junglenkern, dann eine Frontalkollision auf der Wehntalerstrasse und dann fährt noch ein Betonmischwagen von der Strasse.

Mittwoch, August 05, 2009

Von Georgiern und Polizeihunden

Ausgerechnet in Schöfflisdorf wird ein Billettautomatenknacker auf frischer Tat am Bahnhof ertappt und bei seiner Flucht von einem Polizeihund gestellt. polizeinews.ch Tagesanzeiger

Montag, Juni 15, 2009

Und wenn die Russen kommen ...

... dann stelle ich ihnen hier schon mal die Landkarte zur Verfügung:



Man beachte, dass im Russischen das ü fehlt und durch ju ersetzt wird, wie z.B. in Bjulach, Rjumlang und Wjurenlingen. Bei Lengnau ist das zweite n verloren gegangen, so dass es nur noch Lengau heisst.

Die Karte habe ich bei Vlasenko aus der Ukraina gefunden, wo die ganze Welt in russischen Karten erhältlich ist. Unten an der Seite sind auch Links zu den topographischen Militärkarten aufgeführt. Interessant, aus welchen Gebieten hochauflösende Karten zur Verfügung standen.

Sonntag, Mai 31, 2009

Blick vom Lägern

Oberweningen und Schöfflisdorf

Oberweningen und Schöfflisdorf vom Lägern ausgesehen.

Sonntag, Mai 17, 2009

Freitag, März 06, 2009

Deutsche Zuwanderer

Nicht nur in Mallorca ...

Spiegel Cover aus dem Jahr 1999


... sondern auch bei uns wächst der Anteil deutscher Staatsangehöriger:

Regensberg hat mit 7% den grössten Anteil an Deutschen, der grösste Zuwachs im Jahr 2008 war in Hüntwagen (65%) und Schöfflisdorf (43%). Zürcher Unterländer

Mittwoch, Februar 25, 2009

Restaurant Lägern Hochwacht

Das Restaurant Lägern Hochwacht wird nur noch bis am 1. April von der Familie Goriupbewirtschaftet, danach wird ein neuer Pächter gesucht. tagesanzeiger , furttaler

Mit dem Restaurant verbinden sich für mich viele Kindheitserinnerungen. Früher konnte man von Niederweningen her noch mit dem Auto bis zur Lägernweid fahren und musste nur den kurzen Anstieg bis zum Lägerngrat bewältigen. Wir sind oft an einem Sommerabend auf die Hochwacht gestiegen. Ich besuche das Restaurant auch heute wider regelmässig eins bis zweimal pro Jahr. Dazwischen gab es eine mehrere Jahre, wo die Qualität des Lägernwirtes eher zu wünschen übrig liess.

Das Restaurant wurde 1895 eröffnet. Einer der ersten Lägernwirte spielte ein sehr seltsames Musikinstrument, das heute im Zürcher Unterländer Heimatmuseum in Oberweningen besichtigt werden kann. Das Instrument hatte sowohl Saiten in der Länge eines Kontrabasses wie auch am Hals befestigte Schellen, so dass auch durch Schütteln und auf-den-Boden-schlagen Klänge erzeugt werden konnten.

Montag, Februar 02, 2009

Pfaffenrank

Ursprünglich folgten die Verkehrswege im Wehntal der roten Linie in der Karte unten. Beim Bau der Kantonsstrasse 1843 forderte der Schöfflisdorfer Pfarrer beim Kanton, dass die Strasse durch sein Dorf geführt werden, denn damals versprach die Erschliessung mit einer ausgebauten Strasse Wohlstand. Der Kanton kam der Forderung nach und liess die Strasse in einer scharfen Kurve an der Gemeindegrenze in Richtung Dorf führen. Diese Kurve erhielt den Namen 'Pfaffenrank'.  


Pfaffenrank bei Schöfflisdorf

Der Rank blieb lange in unverminderter Schärfe bestehen (blaue Linie) und wurde erst 1973 mit dem Ersatz des beschrankten Bahnüberganges durch eine Überführung entschärft. 

Die Überführung ist wegen den starken Winden im Winter oft eisig, so dass es immer wieder zu Unfällen kommt. Letztes Wochenende verursachte ein Auto einem Selbstunfall mit vier Verletzten. Besonderes Pech hatten die Insassen das ihr Auto seitlich in das Brückengeländer schlitterte.

Anfangs der 80er Jahre kam es bei einem Schneesturm zu meterhohen Schneeverwehungen hinter der Unterführung, so dass der Betrieb der Bahn eingestellt werden musste. Wer hätte das gedacht im Schweizer Flachland?

Freitag, Januar 02, 2009

Winterstimmung


Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah?  
Winterstimmung auf dem Egghof von gestern Nachmittag. OK, die Nebeldecke schloss sich schnell wieder und heute sitzen wir wieder im üblichen schweizermittelländer Hochnebelsumpf. Macht nichts. Ist gerade richtig für den heidnischen Brauch des Berchtoldstag oder Bächtelistag wie das in meiner Muttersprache heisst. 

Auch nach Wikipedia ist unter Bräuche in der Gegenwart / Besuche zu lesen, dass am Berchtoldstag vielerorts Geselligkeit gepflegt wird, besonders im Zürcher Unterland. Wir versammeln uns aber nich in einer Kneipe, sondern bei jemandem zu Hause um zu bächteln und lässt sich dort mit Speis und Trank versorgen. Dieses Jahr hätten wir die Party bei uns gehabt, aber meine Schwester ist krank, so dass wir das Bächteln kurzfristig in eine andere Haushaltung verschieben mussten.



Donnerstag, September 18, 2008

Opalinuston - das Gestein, das niemand haben möchte

Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, was das Opalinuston ist. Das Gestein wird heute verwendet um Blähtonkügelchen herzustellen und könnte zukünftig für die Lagerung von Atommüll genutzt werden. Natürlich will niemand so etwas vor der Nase haben, obwohl alle den Strom aus der Steckdose brauchen. 

Opalinuston gibt es unter dem Jura. Die NAGRA hat nun auch den Präsidenten unserer Gemeinde zu einer Infoveranstaltung über ein mögliches Endlager im Zürcher Unterland eingeladen. (NZZ

Opalinuston in der Schweiz (Karte: Bundesamt für Energie)


Samstag, Juni 28, 2008

Baustellen im Wehntal

Diesen Sommer gibt es Baustellen sowohl zwischen Oberweningen und Schleinikon, sowie in Steinmaur. Am besten das Wehntal grossräumig umfahren. (Zürcher Unterländer)