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Montag, Oktober 17, 2011

Crazy Traffic Collection

Hier einmal eine Sammlung von YouTube Videos mit verrücktem Verkehr:

Verrückte Töfflifahrer







Russland

Verrückte Töffahrer in Moskau


Super gefährlich Kreuzung
Prospekt Slavy, Sankt Petersburg, Russland




Indien

Verrückter Verkehr in Indien


Der Töffliameisenhaufen (Indien)


So geht man über die Strasse in Indien


Man beachte, was alles auf der falschen Seite fährt


Verkehr in Bangalore


Verkehr in Indien (eigenes Video)


Bahnübergang in Indien (eigenes Video)



Japan


Kreuzung vor dem JR Bahnhof Shibuya



Amerika

New York


Dienstag, Mai 11, 2010

Sackgassen bringen Nichts

Eine kanadische Studie unterstützt meine Meinung: Sackgassen bringen verkehrstechnisch nichts, denn...

  •  Im Gegensatz zum konventionellen amerikanischen Strassennetz müssen Leute in Gebieten mit Sackgassen durchschnittlich 25% weiter fahren.
  • Je weniger in einer Strasse los ist um so höher ist die Kriminalität
  • Für Ortsunbekannte und für Notfallfahrzeuge ist die Anfahrt zu einer bestimmten Adresse wesentlich schwieriger.
Zwei Städte - eine mit Sackgassen und eine mit Durchgangsstraßen
Die blaue Farbe bezeichnet alle Orte, die vom roten  Punkt aus mit einem
Kilometer Weg erreicht werden können.  


Im verkehrsplanungstechnisch führenden Virginia verbietet seit kurzem ein Gesetz, dass in neuen Quartieren Sackgassen eingerichtet werden dürfen.  

Obiges gilt aus meiner Sicht auch für die Einbahnstraßen, wie sie in der Schweiz zur Verkehrsberuhigung angewendet werden. Eine andere Studie hatte schon früher mal bewiesen, dass durch die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen mehr Verkehr auf den Hauptachsen entsteht und dort die Lebensqualität sinkt. Wenigstens hat man bei uns gemerkt, dass die Sackgassen wenigstens für die Radfahrer und Fußgänger aufgehoben sein müssen.

Übrigens: die kanadische Studie stammt vom Lehrstuhl für nachhaltiger Verkehr der Universität von Britsch Columbia. Der Lehrstuhl wird von Bombardier, dem Schienenfahrzeughersteller, gesponsert.

Dienstag, Februar 17, 2009

Autoindustrie & Wirtschaftskrise

Hallo Leute, nach meiner Meinung kann die Wirtschaftskriese erst ein Ende finden, wenn ein Umdenken einsetzt. Es ist Nachhaltigkeit gefragt. 

Bis jetzt sind nur Aufschiebelösungen in Sicht, wie z.B. die Abwrackprämie oder die Äusserung von David Axelrod, einer der engsten Berater von Präsident Obama:

"Wir brauchen eine Autoindustrie in den USA. Davon sind Millionen Existenzen abhängig." (tagesschau)

Ich habe gedacht, dass die Autoindustrie da ist um Autos herzustellen. Wenn die nur da ist, dass die Leute Arbeit haben, dann schlage ich vor, dass man z.B. in Amerika mal daran denken könnte ein ökologischeres Transportnetz aufzubauen, wie z.B. eine neue Eisenbahnstrecke für Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Los angeles und San Francisco.

Anderseits müssen wir uns auch überlegen, ob wir dann überhaupt mehr Verkehr brauchen. Eine Studie über das Mobilitätsverhalten im Kanton Zürich hat gezeigt, dass für den Pendlerverkehr öffentliche Verkehrsmittel gut genutzt werden. Der grösste Teil ist aber Freizeitverkehr und der geschieht mit dem Auto.